The Ecstasy of Saint Francis Giovanni Baglione (1566-1643)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Giovanni Baglione – The Ecstasy of Saint Francis
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Zu seinen Füßen liegt ein Schädel, der unmittelbar an die Vergänglichkeit des irdischen Lebens erinnert und einen deutlichen Kontrast zur spirituellen Erfahrung der Hauptfigur bildet. Ein Buch, vermutlich eine heilige Schrift, ruht in seinen Händen, was auf seine religiöse Berufung verweist.
Zwei engelhafte Gestalten umrahmen die zentrale Figur. Der linke Engel, mit einem blauen Gewand und goldenen Verzierungen bekleidet, berührt den Schädel mit einer fast nachdenklichen Geste. Er scheint ein Beobachter der Szene zu sein, vielleicht eine Verkörperung göttlicher Weisheit oder eines himmlischen Zeugen. Der rechte Engel, in weißen Stoff gehüllt, legt seine Hand sanft auf den Kopf des Mannes und vermittelt einen Eindruck von Trost und spiritueller Nähe. Seine Pose deutet auf eine aktive Beteiligung an der Ekstase hin, als ob er die göttliche Kraft verkörpern würde, die diese Erfahrung ermöglicht.
Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Braun-, Grau- und Weißtönen, wobei das Licht gezielt eingesetzt wird, um bestimmte Elemente hervorzuheben und eine Atmosphäre der Mystik zu schaffen. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt den Eindruck von Isolation und Intensität der spirituellen Erfahrung.
Die Komposition suggeriert eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen Körperlichkeit und Spiritualität, irdischem Leben und göttlicher Transzendenz. Der Schädel dient als Mahnung an die Sterblichkeit, während die Engelhafte Präsenz auf die Möglichkeit eines übernatürlichen Eingreifens hinweist. Die Darstellung lässt Raum für Interpretationen über die Natur der religiösen Erfahrung und die Grenzen des menschlichen Verständnisses. Es entsteht ein Eindruck von innerem Aufruhr, einer Überwindung irdischer Beschränkungen durch eine überwältigende spirituelle Kraft.