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Der Hintergrund offenbart eine architektonische Landschaft, dominiert vom Kolosseum, dessen imposante Ruinen sich gegen einen diffusen, grünlich-grauen Himmel abzeichnen. Weitere Gebäude, vermutlich römischer Herkunft, sind im Hintergrund angedeutet, tragen zur historischen Tiefe des Bildes bei und verweisen auf den spezifischen Schauplatz. Der Boden vor der Frau ist mit Steinen und Geröll bedeckt, was eine Atmosphäre von Verfall und Vergänglichkeit erzeugt.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend, dominiert von Braun-, Grau- und Grüntönen. Dies verstärkt die melancholische Stimmung des Werkes und lenkt den Fokus auf die zentrale Figur. Die Beleuchtung ist gleichmäßig verteilt, wodurch keine dramatischen Schatten entstehen und eine gewisse Klarheit in der Darstellung gewährleistet wird.
Subtextuell könnte das Gemälde als Reflexion über Geschichte, Bildung und die Rolle der Frau in einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft interpretiert werden. Das Kolosseum, Symbol römischer Macht und Unterhaltung, bildet einen Kontrast zur stillen Kontemplation der Frau. Die Schriftrolle in ihren Händen symbolisiert Wissen und intellektuelle Neugierde, möglicherweise als Ausdruck eines Wunsches nach Selbstbestimmung und Emanzipation. Die Distanz zwischen der dargestellten Person und dem Hintergrund lässt auf eine gewisse Entfremdung oder Isolation schließen, die durch die historische Umgebung verstärkt wird. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer tiefgründigen Reflexion über Vergangenheit und Gegenwart, über Individuum und Gesellschaft.