Thomas Wilmer Dewing (1851-1938) – A Reading (1897 Smithsonian American Art Museum) part 2 American painters
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part 2 American painters – Thomas Wilmer Dewing (1851-1938) - A Reading (1897 Smithsonian American Art Museum)
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Die eine Frau sitzt, den Blick geradeaus gerichtet, die Hände ruhend auf dem Tisch. Ihre gelbliche Robe wirkt fast wie ein Farbtupfer in der ansonsten ruhigen Farbpalette. Ihr Ausdruck ist weder traurig noch fröhlich, sondern eher nachdenklich, verloren in ihren Gedanken. Sie scheint in die Ferne zu schweifen, während die Umgebung um sie herum fast wie eine Kulisse wirkt.
Die zweite Frau ist in die Lektüre eines Buches vertieft. Ihre Körperhaltung strahlt Konzentration und Hingabe aus, doch auch hier schimmert eine gewisse Distanz durch. Das Buch selbst, zusammen mit dem Spiegel an der Wand, könnten auf die Beschäftigung mit Reflexion und Selbstbetrachtung hindeuten. Die Blumen im Vasen, obwohl präsent, wirken fast wie ein blasses Beiwerk, ein Symbol für vergängliche Schönheit.
Die Komposition des Bildes ist ruhig und symmetrisch, doch die subtile Spannung entsteht durch die unterschiedlichen Gesten und Blicke der beiden Frauen. Es entsteht ein Eindruck von Parallelität, von zwei Frauen, die in unterschiedlicher Weise mit der Welt um sich herum interagieren, aber dennoch durch diesen gemeinsamen Raum und diese gemeinsame Tätigkeit miteinander verbunden sind.
Es könnte sich um eine Darstellung von Intellektualität, von der Bedeutung von Bildung und von der inneren Welt des Einzelnen handeln. Der subtile, fast schwebende Charakter der Darstellung lässt den Betrachter jedoch auch über die Themen Einsamkeit, Isolation und die Schwierigkeit, echte Verbindung herzustellen, nachdenken. Der Raum selbst wirkt klaustrophobisch, obwohl er geräumig ist, und verstärkt so den Eindruck einer inneren Welt, die sich von der äußeren abgrenzt.