Greuze, Jean-Baptiste (1725 Tournus - 1805 Paris) – Self-portrait Part 4 Louvre
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Part 4 Louvre – Greuze, Jean-Baptiste (1725 Tournus - 1805 Paris) -- Self-portrait
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt eine dunkle Jacke mit einem hellen, fast türkisfarbenen Futter, das an der Halskrause hervorlugt. Darunter trägt er eine weiße Krawatte oder Schluppe, die locker gebunden ist und einen Hauch von Ungezwungenheit vermittelt, der im Kontrast zu der formellen Kleidung steht. Das Haar ist silbergrau und zu einer Art Puderfrisur gestylt, die typisch für die Epoche ist. Die Haare scheinen in einem leichten Licht zu schimmern, was dem Bild eine gewisse Weichheit verleiht.
Der Hintergrund ist dunkel und unscharf, was die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Figur lenkt. Ein ovaler, dunkler Rahmen umgibt das Porträt und verstärkt den Eindruck einer formellen Darstellung.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von dunklen Brauntönen und Grautönen, wobei die hellen Akzente des Futter und der Krawatte einen deutlichen Kontrast bilden. Die Lichtführung ist subtil, aber wirkungsvoll. Das Licht fällt von oben und links auf das Gesicht, betont die Struktur des Gesichts und erzeugt tiefe Schatten, die dem Porträt Tiefe und Plastizität verleihen.
Das Selbstporträt vermittelt einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Würde. Man spürt eine gewisse Melancholie und eine innere Einkehr. Es ist nicht ein Porträt von ungezwungener Fröhlichkeit, sondern von einem Mann, der die Last seiner Jahre und seines Schaffens zu tragen scheint. Die direkte Betrachtung des Betrachters erzeugt eine intime Verbindung und lässt auf eine Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Existenz schließen. Die Wahl der Darstellung – ein formelles Porträt in einem dunklen Rahmen – deutet auf einen Wunsch hin, sich als etablierten Künstler zu präsentieren, dessen Werk Bestand hat.