The Mock Marriage of Orlando and Rosalind, A Scene from „As You Like It“ by William Shakespeare Walter Howell Deverell (1827-1854)
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Walter Howell Deverell – The Mock Marriage of Orlando and Rosalind, A Scene from „As You Like It“ by William Shakespeare
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Die junge Frau, zentral platziert, trägt ein helles Oberteil mit langen Ärmeln und ein langes, purpurnes Kleid. Ihre dunklen Locken sind zu einem kunstvollen Knoten hochgesteckt. Sie scheint leicht verlegen oder gar widerwillig, während der erste junge Mann ihre Hand greift.
Der dritte junge Mann, rechts stehend, ist in eine Art Uniform gekleidet, bestehend aus einer hellen Hose, einem weißen Oberteil und einer dunklen Jacke. Er hält einen Speer fest in der Hand und beobachtet die Szene aufmerksam.
Der Hintergrund besteht aus dichtem, grünen Unterholz und hoch aufragenden Bäumen, die das Licht nur spärlich durchlassen. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit einem Schwerpunkt auf Grüntönen und Braun, die die Atmosphäre des Waldes unterstreichen.
Die Komposition deutet auf eine inszenierte Handlung hin. Die Figuren scheinen in einem Moment der Entscheidung oder eines Rituals eingefroren. Das Greifen der Hand der Frau durch den ersten jungen Mann lässt vermuten, dass es sich um eine Art Verbindung oder Verpflichtung handelt. Die Anwesenheit des Mannes mit dem Speer verleiht der Szene eine gewisse Feierlichkeit oder sogar einen Hauch von Gefahr.
Ein möglicher Subtext könnte die Ambivalenz zwischen Natur und Kultur sein. Der Wald, als wilder und ungezähmter Ort, steht im Kontrast zu den gekleideten Figuren, die eine zivilisierte Welt repräsentieren. Die Handlung, die in diesem natürlichen Umfeld stattfindet, könnte auf eine Überschreitung von Konventionen oder eine Verbindung zu Urinstinkten hindeuten. Die leicht gezwungene Haltung der Frau könnte auf eine Zwangslage oder eine fehlende Zustimmung hinweisen, was der Szene eine zusätzliche Ebene der Spannung verleiht. Es ist zu vermuten, dass es sich um eine symbolische Handlung handelt, die über die reine Darstellung einer körperlichen Verbindung hinausgeht.