Allegory of taste Jan Brueghel The Elder (1568-1625)
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Jan Brueghel The Elder – Allegory of taste
Ort: Prado, Madrid.
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Hinter dem Tisch erheben sich zwei dorische Säulen, die den Blick auf einen weitläufigen Gartenlenken. Dieser Garten ist dicht bewachsen und führt bis zu einer weit entfernten, von einem Schloss bekrönte Landschaft. Über dem Tisch sind mehrere Gemälde angebracht, die Szenen aus der Mythologie und der biblischen Geschichte darstellen. Ein detailreicher Spiegel befindet sich links vom Tisch, der eine Reflexion des Raumes und der Anwesenden zeigt.
Die Komposition vermittelt einen Eindruck von Überfluss und Vergnügen. Der Reichtum an Nahrungsmitteln und Getränken, die prunkvollen Gewänder der Figuren und die idyllische Gartenszene suggerieren eine Welt des Luxus und der Entspannung. Die Anwesenheit der Tiere, die hier nicht nur als Jagdbeute, sondern auch als Zeugen des Festmahls fungieren, unterstreicht die Verbindung zwischen Mensch und Natur und den Genuss, den diese Beziehung ermöglicht.
Es lassen sich mehrere Subtexte erkennen. Die Anordnung der Tiere, die scheinbar sowohl wild als auch domestiziert sind, könnte eine Metapher für die Kontrolle und Zähmung der Natur durch den Menschen darstellen. Die Gemälde im Hintergrund könnten auf die moralische Dimension des Genusses hinweisen und eine Reflexion über die Vergänglichkeit des Lebens und die Konsequenzen eines übermäßigen Luxuslebens anregen. Die Spiegelung im Spiegel könnte zudem eine Warnung vor der Oberflächlichkeit und Selbsttäuschung sein, die mit einer ausschweifenden Lebensweise einhergehen können. Insgesamt scheint die Darstellung eine komplexe Auseinandersetzung mit Themen wie Genuss, Reichtum, Moral und der Beziehung zwischen Mensch und Natur zu sein, verpackt in eine scheinbar ungezwungene Festtagsatmosphäre.