Anselm Feuerbach (1829 – 1880) – Self-Portrait Alte und Neue Nationalgalerie (Berlin)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Alte und Neue Nationalgalerie – Anselm Feuerbach (1829 - 1880) - Self-Portrait
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbpalette ist von Grau- und Brauntönen dominiert, die einen diffusen, fast nebligen Hintergrund bilden. Dieser Hintergrund scheint sich hinter dem dargestellten Mann aufzulösen, wodurch dieser in den Vordergrund tritt und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht. Die dunkle Kleidung des Mannes, ein schlichtes, dunkles Jackett, verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich.
Das Gesicht des Künstlers ist detailliert ausgearbeitet. Die markanten, dunklen Augen mit ihrem leichten Blaunstich wirken intensiv und durchdringend. Ein prägnanter Schnurrbart, der sorgfältig gestylt erscheint, unterstreicht das Selbstbewusstsein des Mannes, ohne dabei aggressiv zu wirken. Die feinen Linien um die Augen und den Mund deuten auf eine gewisse Reife und Lebenserfahrung hin.
Der Künstler hat hier eine Darstellung geschaffen, die weit über eine bloße Abbildung hinausgeht. Es scheint, als wolle er nicht nur sein äußeres Erscheinungsbild festhalten, sondern auch einen Einblick in seine innere Welt gewähren. Die Wahl der Farbgebung, die leicht unscharfe Darstellung des Hintergrunds und vor allem der nachdenkliche Blick des Mannes lassen auf eine gewisse innere Zerrissenheit und eine Auseinandersetzung mit der eigenen Identität schließen.
Die Darstellung wirkt distanziert, aber dennoch persönlich. Es ist ein Porträt eines Künstlers, der sich seiner selbst bewusst ist und der seine eigene künstlerische Position reflektiert. Die Malweise, die an eine Skizze erinnert, verleiht dem Bild eine gewisse Spontaneität und Authentizität. Es entsteht der Eindruck eines Moments der Selbstbeobachtung, eingefangen in Farbe und Leinwand.