Five OClock In The Morning Thomas Nast
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Thomas Nast – Five OClock In The Morning
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Dieser jüngere Junge ist in sich zusammengesunken, seine Hände umklammert seinen Mund. Seine Augen sind weit geöffnet und voller Angst oder vielleicht auch Trauer. Die Körpersprache des Kindes deutet auf Hilflosigkeit und Verunsicherung hin. Er scheint sich an dem älteren Jungen festzukrallen, sucht Halt und Trost in seiner Nähe.
Das Fenster hinter den Knaben ist detailliert dargestellt; die Sprossen sind deutlich erkennbar und ein schmiedeeiserner Zierrahmen umgibt es. Durch das Glas dringt helles Licht, welches die Gesichter der Jungen hervorhebt und gleichzeitig lange Schatten wirft. Diese Schatten verstärken die düstere Stimmung des Bildes und verleihen ihm eine gewisse Dramatik.
Die monochrome Darstellung unterstreicht die Einfachheit und Direktheit der Szene. Die fehlende Farbgebung lenkt den Fokus auf die Mimik und Gestik der Kinder, wodurch ihre Emotionen besonders intensiv wirken.
Es liegt nahe, hier von einer Situation der Not oder des Leids zu sprechen. Möglicherweise sind die Jungen in Armut oder Elend gefangen, gezwungen, schon in jungen Jahren Verantwortung zu übernehmen. Die Zeichnung könnte als eine Anklage gegen soziale Ungerechtigkeit interpretiert werden, ein Appell für das Wohl und die Sicherheit von Kindern. Der Titel Fünf Uhr morgens deutet auf einen frühen Zeitpunkt hin, möglicherweise den Beginn eines harten Arbeitstages oder einer beschwerlichen Situation. Die Nähe der beiden Jungen lässt zudem eine tiefe Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit erkennen – ein Ausdruck des Überlebenswillens in schwierigen Umständen.