Ribera St Peter Jusepe de Ribera (1591-1652)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jusepe de Ribera – Ribera St Peter
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hier sehen wir ein Gesicht von markanter Faltengeprägung, das einen Eindruck von tiefem Nachdenken oder gar Verzweiflung vermittelt. Die Augen sind weit geöffnet, der Blick scheint in die Ferne gerichtet, möglicherweise voller Sorge oder Gebet. Ein buschiger Bart und eine ebenso üppige Frisur umrahmen das Gesicht und unterstreichen das Alter des Mannes. Die Lippen sind leicht geöffnet, als ob er gerade etwas gesagt hätte oder kurz davor stünde.
Der Mann trägt eine schlichte, grobe Gewandung in warmen Erdtönen. Ein Umhang fällt locker über seine Schultern und verleiht der Darstellung eine gewisse Würde. Seine Hände sind vor seiner Brust gefaltet, die Finger fest aneinandergepresst – ein Zeichen von Anspannung oder inniger Kontemplation. Auf einem Finger ist ein Ring zu erkennen, was auf einen gewissen sozialen Status hindeutet.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf ihr Gesichtsausdruck und ihre Haltung. Die Beleuchtung ist dramatisch; sie fällt von oben links und betont die Konturen des Gesichts und der Gewandung, während gleichzeitig tiefe Schatten entstehen, die eine Atmosphäre der Schwere und Intensität erzeugen.
Subtextuell könnte das Werk eine Reflexion über Glauben, Zweifel oder die Last der Verantwortung darstellen. Die Darstellung des Mannes in diesem Zustand intensiven Nachdenkens deutet auf einen inneren Konflikt hin, möglicherweise im Zusammenhang mit einer wichtigen Entscheidung oder einem schweren Schicksal. Die schlichte Kleidung und die gefalteten Hände könnten Demut und Hingabe symbolisieren. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck eines tiefgründigen Porträts, das mehr als nur ein äußeres Abbild zeigt; es versucht, die innere Welt des Dargestellten zu erfassen.