Job Lot Cheap William Michael Harnett (1848-1892)
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William Michael Harnett – Job Lot Cheap
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Die Komposition wirkt willkürlich und ungeordnet. Die Bücher sind übereinander gestapelt, fallen herunter und bilden eine chaotische Struktur. Dieser Eindruck wird durch das schlichte, fast schmucklose Ambiente unterstrichen. Der dunkle Hintergrund lässt die Bücher stärker hervorstechen, lenkt den Blick jedoch auch auf die fehlende Tiefe und das beengte Raumgefühl.
Ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift Job Lot Cheap (Großhandel, billig) ist im Vordergrund platziert. Es ist schief aufgestellt und wirkt improvisiert, was die allgemeine Atmosphäre von Verlassenheit und Vernachlässigung noch verstärkt. Die weiteren, kaum lesbaren Schriftzüge auf den umliegenden Papierstreifen deuten auf eine kommerzielle Herkunft hin, verstärken aber auch den Eindruck von Massenproduktion und billigen Waren.
Die Malerei evoziert eine Melancholie und einen Hauch von Resignation. Es scheint, als seien die Bücher, einst Träger von Wissen und Kultur, zu bloßen Handelswaren degradiert worden. Die Darstellung lässt auf einen Wertverlust von Bildung und Wissen schließen, möglicherweise als Kommentar zur Kommerzialisierung von Kultur und die Folgen der Massenproduktion. Die offene Seite der Bücher, die vergilbten Seiten und das verstaubte Aussehen deuten auf eine lange Nutzungsgeschichte hin, die nun offenbar zu Ende gegangen ist. Die Komposition wirkt so, als ob sie eine stille Beobachtung eines Moment der Vergänglichkeit festhält.