After the Hunt 1885 William Michael Harnett (1848-1892)
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William Michael Harnett – After the Hunt 1885
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Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, mit dominanten Brauntönen, Rottönen und Goldgelb. Diese Farbwahl verstärkt die Atmosphäre der Jagd und des rustikalen Lebensstils. Das Licht fällt seitlich auf die Objekte, wodurch eine plastische Wirkung entsteht und die Texturen – das Holz der Gewehre, das Fell der Kaninchen, der Stoff des Hutes – betont werden.
Die Anordnung der Gegenstände scheint willkürlich, doch bei genauerer Betrachtung offenbart sich ein gewisser symbolischer Gehalt. Das Buch oder die Schachtel könnte für Wissen oder Geheimnisse stehen, während die Hörner und das Gewehr die Macht und den Triumph des Jägers repräsentieren. Die erlegten Tiere sind nicht nur Zeugnisse der Jagdbeute, sondern auch Symbole für Vergänglichkeit und den Kreislauf des Lebens.
Die beiden großen, verzierten Beschläge an den Seiten des Bildes wirken wie Rahmen innerhalb des Rahmens und verstärken die Vorstellung einer sorgfältig inszenierten Szene. Sie könnten auch als Hinweis auf das Handwerk der Schmiede interpretiert werden, was wiederum eine Verbindung zur traditionellen Lebensweise herstellt.
Die Komposition wirkt trotz ihrer scheinbaren Unordnung harmonisch und ausgewogen. Der Künstler scheint hier nicht primär an einer realistischen Darstellung interessiert zu sein, sondern vielmehr an der Schaffung einer stilllebhaften Szene, die durch ihre symbolische Bedeutung und ihre handwerkliche Ausführung besticht. Es liegt eine gewisse Melancholie über dem Bild, ein Hauch von Vergänglichkeit, der sich in der Darstellung des erlegten Wilds manifestiert. Die Jagd, einst ein Akt der Notwendigkeit, scheint hier zu einem luxuriösen Vergnügen erstarrt zu sein, das jedoch stets an die eigene Sterblichkeit erinnert.