View of Santa Cruz, Tenerife John Webber (1751-1793)
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John Webber – View of Santa Cruz, Tenerife
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Vor der Bergkette liegt eine Stadt, deren Dächer und Gebäude dicht aneinander gereiht sind und sich entlang der Küste erstrecken. Sie wirkt von hier aus entfernt und klein, fast unscheinbar im Vergleich zur Größe der Berge. Die Häuser sind in warmen Erdtönen gehalten, was einen Kontrast zu den kühleren Farben des Meeres und des Himmels bildet.
Das Meer selbst nimmt einen großen Teil des Vordergrunds ein. Es ist in dunklen Blautönen gemalt, mit angedeuteten Wellen, die Bewegung und Dynamik suggerieren. Ein Segelschiff befindet sich links im Bild, es scheint auf dem Weg zu sein oder gerade den Hafen verlassen hat. Seine Anwesenheit deutet auf Handel, Reisen und möglicherweise auch auf eine Verbindung zur Außenwelt hin.
Der Himmel ist in Pastelltönen gehalten – ein sanftes Rosa vermischt sich mit Blau und Weiß. Die Wolken sind locker gemalt und tragen zur atmosphärischen Wirkung des Bildes bei. Sie erzeugen einen Eindruck von Weite und Unendlichkeit.
Die Komposition wirkt ruhig und besinnlich. Der Horizont ist weit entfernt, was den Blick in die Ferne lenkt und eine gewisse Sehnsucht weckt. Die Farbpalette ist gedämpft und harmonisch, was zu einer friedlichen Stimmung beiträgt.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung der Beziehung zwischen Mensch und Natur interpretiert werden. Die Berge symbolisieren die unbezwingbare Kraft der Natur, während die Stadt die menschliche Zivilisation repräsentiert. Das Segelschiff deutet auf die Ambitionen des Menschen hin, diese Grenzen zu überwinden und neue Horizonte zu erschließen. Die Distanz zwischen den Elementen – Berg, Stadt, Schiff – könnte auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit menschlicher Unternehmungen angesichts der ewigen Naturlandschaft darstellen. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Kontrast, Harmonie und einer tiefen Ehrfurcht vor der Landschaft.