Valkyrie Peter Nicolai Arbo (1831-1892)
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Peter Nicolai Arbo – Valkyrie
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Hintergrund ist von einem aufwühlenden Sturm erfasst, der die Szene mit einer Atmosphäre der Bedrohung und des Chaos umgibt. Nebel und Wolken verschwimmen zu einem grauen, unruhigen Grund, der die Bewegung der Kriegerin noch verstärkt. Schwarze Raben, die um die Gestalten herumschwirren, verstärken den Eindruck von Unheil und Tod.
Die Komposition ist von einer starken Diagonalen geprägt, die durch die Bewegung des Pferdes und der Kriegerin entsteht. Diese Linie lenkt den Blick des Betrachters und erzeugt ein Gefühl der Unruhe und Spannung. Die Farbgebung ist ebenfalls bezeichnend: Dominieren doch dunkle, gedämpfte Töne das Gesamtbild, werden durch die metallischen Glanzlichter der Rüstung und des Schildes sowie die blauen Stoffbahnen Akzente gesetzt, die dem Werk eine gewisse Pracht verleihen.
Neben der direkten Darstellung einer Heldin, die sich auf eine gefährliche Mission begibt, lassen sich auch subtile subtextuelle Ebenen erkennen. Die Verbindung zur mythologischen Welt, insbesondere zur nordischen Mythologie, ist unverkennbar. Die Kriegerin erinnert an eine Walküre, eine Botin des Todes, die die gefallenen Helden nach Walhall geleitet. Der Sturm im Hintergrund könnte als Metapher für die Zerstörung und den Krieg stehen, während die Raben als Symbole für den Tod und die Seelen der Verstorbenen interpretiert werden können.
Insgesamt entsteht ein Bild voller Symbolik und Ausdruckskraft, das sowohl die Stärke und den Mut der Kriegerin als auch die düstere und unerbittliche Natur des Krieges selbst thematisiert. Die Darstellung ist nicht nur eine kraftvolle Hommage an die weibliche Heldin, sondern auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit des Lebens und die Macht des Schicksals.