Souvenir of Mortefontaine, 1864, Louvre Jean-Baptiste-Camille Corot (1796-1875)
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Jean-Baptiste-Camille Corot – Souvenir of Mortefontaine, 1864, Louvre
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
BÄUME
1
Wie verkohlt erscheinen die Bäume,
Weil der Reif verweht ist.
Und visuell gibt es keine Bewegung,
Überall liegt ein dichter Schnee.
Die Äste der Bäume strecken sich,
Ineinander verwoben, so dicht,
Zum blauen Himmel, damit ich nicht
Vergesse, dass auch der Frühling kommt.
2
Das salatfarbene Laub des Aprils,
Hat eine zarte, klebrige Note.
Wenn man es nicht mit der Seele fühlt,
Dann verpasst man viel…
3
Wünschen Sie sich Solidität? Nehmen Sie sie!
Und bei den Bäumen gibt es auch Dublonen.
Lernen Sie den Weg auswendig –
Die Ahorn-Allee verkündet die
Schönheit. Eine raschelnde Allee.
Die Lärchen leuchten zart gelb.
Wichtig für den spirituellen Athleten –
Alles, was die Höhe bietet.
4
Konnte helfen, hat aber nicht geholfen –
Ein kleiner Kohlenklumpen im Herzen…
Wie ein Stück Rinde schwarz wird,
In einer dunklen Ecke des Herzens.
Was liest man auf der Rinde?
Was sagt der vertraute Murmel:
Leben Sie nicht so, wie es sein sollte?
Und dann ein Punkt. Oder ein Gedankenstrich.
Wenn ein Gedankenstrich – dann können Sie
Ihr Leben ändern – um heller zu leben.
Aber wenn ein Punkt – dann kann es nicht schlimmer sein.
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Die Farbgebung ist gedämpft und von Brauntönen, Grau und einem diffusen, nebelartigen Weiß dominiert. Diese Farbpalette verstärkt den Eindruck von Kälte und Entfremdung. Die Bäume, die das Bild dominieren, wirken fast wie Schutzzäune, die die Figuren von der offenen Landschaft absperren. Ihre Äste sind kahl und strecken sich düster in den Himmel.
Im Hintergrund zeichnet sich eine Wasserfläche ab, deren Oberfläche durch den Nebel verschwimmt. Die Weite des Wassers und die diffusen Lichtverhältnisse lassen auf eine unbestimmte, vielleicht auch bedrohliche Atmosphäre schließen. Einige wenige, schemenhafte Figuren im Hintergrund scheinen sich zu entfernen, was den Eindruck von Verlassenheit noch verstärkt.
Es lässt sich die Vermutung zulassen, dass das Werk eine Auseinandersetzung mit Themen wie Verlust, Trauer oder Exil thematisiert. Die Figuren stehen im Zentrum, doch wirken sie gleichzeitig verloren und isoliert in ihrer Umgebung. Der nebelverhangene Hintergrund und die düstere Farbgebung tragen zu einer allgemeinen Atmosphäre von Melancholie und stiller Verzweiflung bei. Die Komposition, bei der die Figuren im Schatten der Bäume stehen, deutet auf einen Schutzbedürftigkeit und eine Sehnsucht nach Geborgenheit hin. Der Betrachter wird eingeladen, über die Motive und das Schicksal dieser Figuren zu spekulieren und die tieferen, emotionalen Untertöne des Werkes zu erkennen.