Exorcism: Arab musicians chase jinn from a child’s body; L’Exorcisme, musiciens arabes chassant les djinns du corps d’un enfant Pierre André Brouillet (1857-1914)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!












Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Männer umgeben sie, einige sitzen auf dem Boden, andere lehnen sich an die Wand. Ein Mann spielt eine Laute, während ein anderer mit einer Pfeife beschäftigt ist. Ihre Gesichter zeigen Konzentration und Ernsthaftigkeit, als ob sie in ein Ritual vertieft wären. Die Musik scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen – nicht als bloße Unterhaltung, sondern als Mittel zur Heilung oder Vertreibung.
Die Raumgestaltung selbst trägt zur Atmosphäre bei. Der Fliesenzauber erzeugt ein Gefühl von Enge und Intimität, während das Licht von außen durch die Öffnung in der Wand fällt und einen dramatischen Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen schafft. Über dem Eingang ist eine Handfläche angedeutet, möglicherweise als Symbol für Schutz oder göttliche Intervention.
Die subtextuelle Ebene dieser Darstellung ist vielschichtig. Es scheint sich um eine rituelle Handlung zu handeln, die auf kulturellen Überzeugungen über Dämonen und Geister beruht. Die Musik dient hier nicht der Freude, sondern der therapeutischen Wirkung, als ein Mittel zur Befreiung des Mädchens von einer vermeintlichen Besessenheit. Die Darstellung wirft Fragen nach Glauben, Heilung und den Grenzen zwischen Realität und Vorstellung auf. Es ist eine Momentaufnahme eines Glaubenssystems, das für Außenstehende vielleicht fremd erscheint, aber für die Beteiligten tiefgründig bedeutsam sein mag. Die Komposition suggeriert ein Gleichgewicht zwischen der spirituellen Not des Mädchens und dem Bemühen der Männer, ihr zu helfen – ein Balanceakt zwischen Angst und Hoffnung. Die sorgfältige Detailarbeit in den Gewändern und Accessoires deutet auf eine Wertschätzung für kulturelle Identität und Tradition hin.