Aphra Behn Peter Lely
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Peter Lely – Aphra Behn
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung dominiert ein warmes Braun-Orange, das sich in der Kleidung und im Hintergrund fortsetzt. Das Kleid selbst besteht aus einem hellen, fast weißen Innenfutter, das durch einen orangefarbenen Überwurf akzentuiert wird. Die Stoffe wirken schwer und opulent, was auf einen gewissen sozialen Status hindeutet. Ein dezenter Goldbrokat schimmert am Ärmel, was diesen Eindruck noch verstärkt.
Das Haar der Frau ist in lockigen Wellen angeordnet und fällt ihr über die Schultern. Es wirkt üppig und sorgfältig gestylt, ein Zeichen für den Wert, der dem äußeren Erscheinungsbild beigemessen wurde. Ihr Gesicht ist gepflegt, mit einem Hauch von Rouge auf den Wangen und einer dezenten Lippenfarbe. Der Ausdruck ist ernsthaft, fast nachdenklich, aber nicht unnahbar. Ein leichter Schimmer in den Augen deutet auf Intelligenz und Lebendigkeit hin.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und verschwimmt im oberen Bereich, was die Aufmerksamkeit des Betrachters noch stärker auf die Dargestellte lenkt. Eine kleine Inschrift am oberen Rand des Bildes liefert zusätzliche Informationen – offenbar handelt es sich um eine Bezeichnung ihres Titels oder ihrer Rolle.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung einer Frau verstanden werden, die sowohl gesellschaftlichen Konventionen folgt (durch die Kleidung und Frisur) als auch einen gewissen Grad an Individualität und Selbstbewusstsein ausstrahlt. Die ernste Miene lässt auf eine Person schließen, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist und möglicherweise eine intellektuelle Auseinandersetzung mit der Welt sucht. Der Fokus auf das Gesicht und den direkten Blick suggerieren eine Frau, die ihre Meinung kundtun kann und will. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Bild von Würde, Intelligenz und einem gewissen Maß an Unabhängigkeit.