In Sickerts House Harold Gilman (1876-1919)
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Harold Gilman – In Sickerts House
Ort: Leeds Museums and Galleries (Leeds Museums and Galleries, Leeds City Council), Leeds.
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Im Vordergrund steht eine kleine Gestalt, ein Mädchen in einem blauen Kleid mit einer großen Schleife im Haar. Sie scheint in tiefer Versunkenheit zu sein, ihre Hände vor dem Gesicht verschränkt, der Kopf gesenkt. Diese Pose deutet auf Nachdenklichkeit, vielleicht auch Trauer oder Angst hin.
Hinter dem Mädchen öffnet sich eine Tür, die einen Blick in einen weiteren Raum gewährt. Dort befindet sich eine Frau in einer grauen Dienstkleidung, möglicherweise eine Hausangestellte. Sie ist gerade dabei, etwas zu tun – es scheint, als würde sie ein Fenster öffnen oder etwas aufhängen. Ihre Gestalt wirkt distanziert und unbeteiligt an der Stimmung des Mädchens.
Die Architektur des Raumes ist durch mehrere Tür- und Fensteröffnungen geprägt. Diese erzeugen eine fragmentierte Wahrnehmung und lenken den Blick in verschiedene Richtungen. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Grüntönen, Grau und Beige. Dies trägt zur melancholischen Atmosphäre der Szene bei.
Auf einer Anrichteiche neben dem Mädchen befinden sich einige Gegenstände – ein Buch oder eine Zeitschrift sowie eine Vase mit Blumen. Diese Details lassen auf einen gewöhnlichen häuslichen Kontext schließen. Im Hintergrund sind Regale mit Büchern und ein kleines Bild sichtbar, die den Raum zusätzlich strukturieren.
Die Malerei scheint mehr als nur eine reine Darstellung des Alltags zu sein. Die Konfrontation der beiden Figuren – das nachdenkliche Mädchen und die unbeteiligte Frau – könnte auf einen Konflikt zwischen Kindheit und Erwachsenenwelt hindeuten. Der offene Durchgang symbolisiert vielleicht Übergänge, Veränderungen oder auch verborgene Geheimnisse. Es entsteht ein Gefühl von Stille und Kontemplation, unterbrochen durch die Andeutung einer alltäglichen Handlung im Hintergrund. Die Komposition suggeriert eine Momentaufnahme, eingefangen in einem Zustand der Schwebe zwischen Beobachtung und Teilnahme.