Crinolines Vasily Kandinsky (1866-1944)
Vasily Kandinsky – Crinolines
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Maler: Vasily Kandinsky
Zwischen 1900 und 1910 arbeitete Wassily Kandinsky für die Zeitschrift Mir Iskusstva (Welt der Kunst), die den russischen Symbolismus veröffentlichte. Das Hauptthema für die Arbeit der Symbolisten war damals die Kultur des russischen Adels des 17. und der ersten Hälfte des 19. Damit war das Thema des Rückblicks in der Darstellung verbunden. Die "Damen im Reifrock" sind in Öl auf Leinwand gemalt.
Beschreibung des Gemäldes "Damen in Krinolinen" von Wassily Kandinsky (1909).
Zwischen 1900 und 1910 arbeitete Wassily Kandinsky für die Zeitschrift Mir Iskusstva (Welt der Kunst), die den russischen Symbolismus veröffentlichte. Das Hauptthema für die Arbeit der Symbolisten war damals die Kultur des russischen Adels des 17. und der ersten Hälfte des 19. Damit war das Thema des Rückblicks in der Darstellung verbunden.
Die "Damen im Reifrock" sind in Öl auf Leinwand gemalt. Die Malerei ist flach und fragmentarisch, es herrschen Rhythmus und Plastik vor. Die "Damen in Krinolinen" sind das auffälligste Werk Kandinskys zum Thema Adel. Das Werk verbindet eine impressionistische Auffassung von Farbe als Ergebnis einer bestimmten Beleuchtungsintensität. Auf diese Weise wollte der Künstler dem Betrachter den Geist einer vergangenen Epoche vermitteln. Das Werk wird als Streben nach einer dekorativ-monumentalen Verallgemeinerung wahrgenommen, die für den Jugendstil charakteristisch ist. Das Gemälde hat keine eindeutige Handlung, was für den Symbolismus charakteristisch ist. Die Subjektivität des Werkes löst sich in der Plastizität der Malerei auf. Die wiederbelebte Welt des Adels, gemalt mit lyrischer und ironischer Intonation, die in den "Spielzeug"-Bildern zu sehen ist.
Der Künstler spielt frei mit Farbflecken, Punkten und Linien, da er der Meinung ist, dass der farbliche Gleichklang von Rhythmen einen inneren geistigen Inhalt ausdrückt. Die Farbkomposition, die von Gelb über Rot bis hin zu einem rot-orangenen Ton reicht, stellt die maximale Helligkeit des Sonnenlichts dar. Durch die Darstellung der Komposition vermittelt der Künstler dem Betrachter eine aktive, warme Energie. Durch das Farbenspiel geht der triumphale Orangeton in einen stolzen Farbton über, der einen Hauch von Opulenz vermittelt. Mit seiner Farbgebung ähnelt das Bild einem folkloristischen, aber gleichzeitig ist es modern und von Romantik durchdrungen.
Im Mittelpunkt der Komposition steht der Rhythmus der Anordnung der Figuren, ohne Rücksicht auf das Thema. Die verschwommenen, unscharfen Bilder erscheinen wie eine Reminiszenz an das edle Leben.
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Die Farbgebung ist intensiv und unnatürlich. Gelb-, Grün- und Rottöne dominieren, wobei die Farben nicht harmonisch, sondern kontrastreich nebeneinander stehen. Dies erzeugt eine gewisse Spannung und trägt zu einer allgemeinen Atmosphäre der Unruhe bei. Die Farben scheinen nicht die Realität abzubilden, sondern eher die Stimmung oder Emotionen, die der Autor mit der Szene verbinden möchte.
Der Hintergrund besteht aus einer abstrakten Landschaft, die durch flächige Farbgebungen angedeutet wird. Diese verschwommene Darstellung lässt den Fokus klar auf die Figuren und den Pavillon lenken.
Es liegt der Eindruck vor, dass es nicht um die genaue Darstellung einer konkreten Situation geht, sondern vielmehr um die Vermittlung einer bestimmten Atmosphäre oder eines sozialen Kommentars. Die überdimensionalen Röcke der Damen könnten als Symbol für die Enge und die formale Strenge der damaligen Gesellschaft verstanden werden. Die Abstraktion der Figuren könnte die Entfremdung und die Oberflächlichkeit des gesellschaftlichen Lebens thematisieren. Die unnatürliche Farbgebung verstärkt diesen Eindruck der Entfremdung und unterstreicht die Kritik an den Konventionen.
Insgesamt suggeriert das Werk eine kritische Auseinandersetzung mit der bürgerlichen Gesellschaft und ihren Werten, wobei die formale Vereinfachung und die unkonventionelle Farbgebung die Aussagekraft der Darstellung verstärken.