The virgin and child enthroned Cosimo Tura (1430-1495)
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Cosimo Tura – The virgin and child enthroned
Ort: National Gallery, London.
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Das Jesuskind sitzt auf Marias Schoß und hält einen Globus in den Händen, was auf seine zukünftige Rolle als Weltenherrscher hindeutet. Maria blickt dem Betrachter mit ernster Miene entgegen, während sie ihr Kind sanft umschließt. Ihre Gewänder sind von tiefblauem Farbton, was traditionell die Reinheit und den himmlischen Ursprung symbolisiert.
Um Maria und das Kind herum sind mehrere Heilige angeordnet. Sie sind in leuchtenden Grüntönen und Rottönen gekleidet, die einen starken Kontrast zum blauen Gewand Marias bilden. Einige der Heiligen halten Attribute in ihren Händen, die auf ihre jeweilige Identität hinweisen. So trägt einer eine Taube, was auf Johannes den Täufer verweist, während ein anderer eine Lilie hält, ein Symbol der Unschuld und Reinheit.
Der Hintergrund der Szene ist in ein tiefes Blau getaucht, das durch goldene Verzierungen und einen Lorbeerkranz unterbrochen wird. Die Detailarbeit der Gewänder und der Gesichtszüge der Figuren ist bemerkenswert. Die Figuren wirken zwar idealisiert, vermitteln aber dennoch eine gewisse Natürlichkeit.
Neben der offensichtlichen Darstellung der Marienverehrung, lässt sich in diesem Werk eine Botschaft der göttlichen Herrschaft und der Hoffnung erkennen. Die Darstellung des Jesuskindes mit dem Globus, verbunden mit der Würde der thronenden Maria, suggeriert eine himmlische Ordnung und eine Botschaft der Erlösung. Die Anwesenheit der Heiligen unterstreicht die Gemeinschaft der Gläubigen, die um Maria und Jesus vereint sind.
Die ausgewogene Komposition und die harmonischen Farben verleihen dem Bild eine ruhige und kontemplative Atmosphäre. Es wirkt wie eine Einladung zur Besinnung und zum Gebet.