Two fish paintings Arthur William Devis (1712-1787)
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Arthur William Devis – Two fish paintings
Ort: Private Collection
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Auf der linken Seite liegt ein größerer Fisch, vermutlich eine Art von Hecht oder Zander, mit geöffnetem Maul und weit aufgerissenen Augen. Seine Schuppen schimmern in silbrigen Tönen, was durch die Beleuchtung betont wird. Im Hintergrund erkennen wir einen bewaldeten Hügel und eine weite Ebene, deren Details jedoch verschwommen dargestellt sind. Ein verlassenes Fischernetz hängt an einem Baumstamm, was auf den Akt des Fischens oder dessen Folgen hindeutet. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit erdigen Tönen und Akzenten in Grau und Silber.
Die rechte Tafel zeigt einen kleineren Fisch, möglicherweise eine Forelle oder ein Karpfen, der ebenfalls auf dem Sand liegt. Seine Körperhaltung wirkt etwas unnatürlich, fast schon wie eine Inszenierung. Hinter ihm erstreckt sich ein Flusslauf mit steilen Ufern, die von dichter Vegetation bedeckt sind. Die Landschaft ist hier detaillierter und atmosphärischer dargestellt als im linken Bildteil. Auch hier dominiert eine ruhige Farbpalette, wobei der Fokus auf den natürlichen Farbtönen des Sandes, Wassers und der Pflanzenwelt liegt.
Die Gegenüberstellung der beiden Fische und ihrer jeweiligen Umgebungen eröffnet verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Die Darstellung der toten Fische könnte als Vanitas-Motiv verstanden werden, das die Vergänglichkeit des Lebens und die Unausweichlichkeit des Todes thematisiert. Das Fischernetz auf der linken Seite verstärkt diesen Eindruck zusätzlich, indem es an die menschliche Aktivität erinnert, die letztendlich zum Tod der Tiere führt.
Gleichzeitig könnte das Werk auch als eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur gelesen werden. Die Fische sind hier nicht nur Objekte des Fangens, sondern auch Teil einer komplexen Landschaft, deren Schönheit und Fragilität betont wird. Der Kontrast zwischen dem detaillierten Hintergrund und den relativ einfachen Darstellungen der Fische könnte auf die Diskrepanz zwischen menschlicher Wahrnehmung und der Realität der Natur hinweisen.
Die diptychische Form des Werkes verstärkt diese Vielschichtigkeit, indem sie eine Verbindung zwischen den beiden Bildteilen herstellt und den Betrachter dazu anregt, über die Zusammenhänge nachzudenken. Die unterschiedlichen Perspektiven und Stimmungen in den einzelnen Tafeln tragen zu einer komplexen und vieldeutigen Interpretation des Gesamtwerks bei.