#09594 Amparo Segarra
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Amparo Segarra – #09594
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In den Fenstern eines dunklen, fast monolithisch wirkenden Gebäudes sind verschiedene Figuren abgebildet. Diese wirken wie eingefrorene Momente aus einem Theaterstück oder einer surrealen Traumsequenz. Die Personen in den Fenstern tragen auffällige Kostüme und scheinen in unterschiedlichen Aktivitäten zu verharren: eine Frau mit Blumenkränzen, ein Mann, der eine Flöte spielt, eine weitere Person, die einen Tanz vollzieht. Diese fragmentierten Darstellungen erzeugen eine Atmosphäre der Entfremdung und des Unbehagens.
Besonders auffällig ist das Element einer blütenartigen Struktur, die zwischen den Fingern der Hand platziert ist. Sie wirkt zerbrechlich und fragil im Kontrast zur massiven Präsenz der Hand. Dies könnte als Metapher für Verletzlichkeit oder vergängliche Schönheit interpretiert werden, die dem Griff einer übermächtigen Kraft ausgesetzt ist.
Rechts des Bildes erhebt sich ein vertikaler Bereich, der an eine Kaktee erinnert, jedoch durch seine stilisierten und fast abstrakten Formen eine unnatürliche Anmutung erhält. Die spitzen Stacheln verstärken den Eindruck von Bedrohung und Abwehr.
Die Farbpalette ist insgesamt gedämpft gehalten, wobei das Rot der Hand als Kontrastmittel dient und die Aufmerksamkeit auf sie lenkt. Der dunkle Hintergrund des Gebäudes trägt zur mysteriösen und beklemmenden Atmosphäre bei.
Subtextuell scheint die Collage Themen wie Machtmissbrauch, Entfremdung, die Fragilität menschlicher Existenz und die Manipulation von Realität zu berühren. Die fragmentierte Darstellung der Figuren und die surreale Anordnung der Elemente lassen Raum für vielfältige Interpretationen und regen den Betrachter dazu an, über die verborgenen Bedeutungen nachzudenken. Es entsteht ein Gefühl des Beobachtens einer inszenierten Welt, in der die Kontrolle und das Schicksal der dargestellten Personen von einer unsichtbaren Macht gelenkt werden.