#09593 Amparo Segarra
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Amparo Segarra – #09593
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Links am Fuße der Treppe sitzt eine Nonne, vertieft in das Rauchen einer Zigarette. Ihre Haltung wirkt nachdenklich, fast melancholisch, und kontrastiert stark mit dem erwarteten Bild eines frommen Lebenswandels. Die Zigarette selbst wird zu einem Symbol für Rebellion oder zumindest für die Verletzung gesellschaftlicher Konventionen.
Rechts auf der Treppe sitzt eine Frau in bürgerlichem Kleid, die ein Kind im Arm hält. Ihre Miene ist schwer zu deuten; sie wirkt weder glücklich noch unglücklich, sondern eher distanziert und beobachtend. Das Kind scheint ebenfalls teilnahmslos, fast apathisch.
Ein weiteres auffälliges Element ist der fragmentierte Überrest einer Skulptur oder eines Objekts, das links von der Treppe angebracht wurde. Es handelt sich um einen rot-orangefarbenen Zylinder mit aufwendigen Verzierungen, der jedoch unvollständig ist und den Eindruck von Zerstörung oder Verlust vermittelt.
Ein einzelner Vogel, dessen Darstellung ebenfalls fragmentiert wirkt, schwebt am rechten unteren Bildrand. Er könnte als Symbol für Freiheit oder Flucht interpretiert werden, steht aber in deutlichem Kontrast zur statischen und fast erdrückenden Atmosphäre der Szene.
Die Collage arbeitet mit einer starken Fragmentierung und einem ungewöhnlichen Zusammenspiel von Elementen. Die Kombination aus religiöser Figur, bürgerlicher Familie und zerstörten Objekten suggeriert eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen, Glaubensvorstellungen und dem Verfall traditioneller Werte. Der Kontrast zwischen der Erhabenheit des architektonischen Hintergrunds und der Intimität der menschlichen Figuren erzeugt eine Spannung, die den Betrachter dazu anregt, über die verborgenen Bedeutungen und subtextuellen Botschaften nachzudenken. Die Collage scheint eine kritische Reflexion über die Diskrepanz zwischen Idealbildern und der Realität zu sein.