#09611 Amparo Segarra
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Amparo Segarra – #09611
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Im oberen Bildbereich ist eine weibliche Figur dargestellt, die auf einem verzierten Sockel ruht. Ihre Pose wirkt verloren und fragend, fast schon resignierend. Rechts von ihr erhebt sich das Profil eines Pferdes, dessen Ausdruck ebenfalls eine gewisse Melancholie vermittelt. Die Darstellung des Tieres wirkt monumental und gleichzeitig distanziert.
Im Vordergrund sind zwei Figuren in weißen Gewändern zu erkennen. Ihre Gesichter sind verborgen, was ihnen einen anonymen Charakter verleiht und ihre Rolle als Beobachter oder vielleicht sogar Teilnehmer an den hier dargestellten Ereignissen offen lässt. Eine der Figuren streckt eine Hand aus, die auf eine vertikale Säule trifft, die sich im Bildraum erhebt. Diese Geste könnte sowohl nach etwas Greifen als auch nach Halt suchen lassen.
Zentral platziert ist ein Textfeld, das in englischer Sprache die Frage „WHERE HAVE ALL THE FLOWERS GONE?“ enthält. Diese Fragestellung bildet einen entscheidenden Schlüssel zur Interpretation des Gesamtbildes. Sie evoziert Assoziationen mit Verlust, Vergänglichkeit und dem Verschwinden von Schönheit und Unschuld.
Die Collage-artige Anordnung der Elemente deutet auf eine Zerrissenheit hin, möglicherweise ein Spiegelbild einer inneren oder gesellschaftlichen Krise. Der Kontrast zwischen den idealisierten Figuren (die weibliche Statue) und den düsteren Farben sowie dem fragmentierten Charakter des Bildes verstärkt diesen Eindruck. Die Verwendung von historischen Motiven – die Säule, das Pferd – suggeriert eine Reflexion über vergangene Zeiten und deren Einfluss auf die Gegenwart. Es entsteht ein Gefühl der Entfremdung und des Unbehagens, das durch die fehlenden Informationen und die fragmentierte Darstellung noch verstärkt wird. Das Bild scheint eine stille Klage zu sein, ein Nachfragen nach dem Verbleib von etwas Wertvollem, das verloren gegangen ist.