#09601 Amparo Segarra
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Amparo Segarra – #09601
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Im Vordergrund befindet sich das Porträt einer jungen Frau mit langen, dunklen Haaren und einem nachdenklichen Blick. Ihre Darstellung wirkt distanziert und fast schon herausgefordert. Ihr Körper ist nackt, was einen Aspekt der Verletzlichkeit oder auch der Entblößung suggeriert. Ein Rahmen aus Metall scheint sie einzuschränken, was eine Gefangenschaft oder Begrenzung symbolisieren könnte.
Rechts von ihr erhebt sich die Figur eines Mannes in dynamischer Pose. Er ist torsofrei und trägt rote Hosen, die einen Kontrast zum dunklen Ton seiner Haut bilden. Seine Bewegung deutet auf Eile oder Flucht hin, während seine Position im Bildraum eine gewisse Distanz zur Frau impliziert.
Links von der Frau befindet sich ein Mann in roter Uniform, vermutlich ein Wachposten vor einem monumentalen Portal. Die strenge Haltung und die formale Kleidung stehen im krassen Gegensatz zu den anderen Figuren und erwecken Assoziationen mit Autorität, Kontrolle und möglicherweise auch Unterdrückung.
Über diesen Elementen spannt sich eine überdimensionierte Hand auf, die wie ein greifender Schatten wirkt. Sie dominiert den oberen Bildbereich und verstärkt das Gefühl der Bedrohung oder des Eingreifens. Der dunkle Hintergrund hinter der Hand erzeugt einen Kontrast und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Form und Größe.
Die Collage scheint eine Auseinandersetzung mit Themen wie Macht, Freiheit, Kontrolle und Verletzlichkeit zu thematisieren. Die fragmentierte Anordnung der Elemente lässt Raum für unterschiedliche Interpretationen und regt den Betrachter dazu an, eigene Verbindungen zwischen den einzelnen Motiven herzustellen. Der gelbe Hintergrund wirkt sowohl warm als auch beklemmend und verstärkt die emotionale Intensität des Werkes. Es entsteht ein Eindruck von einer surrealen, fast traumartigen Szene, in der persönliche und gesellschaftliche Konflikte miteinander verschmelzen. Die Abwesenheit eines klaren narrativen Zusammenhangs trägt zur rätselhaften Qualität der Komposition bei.