#09632 Amparo Segarra
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Amparo Segarra – #09632
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Links im Bild ragen fragmentarische Überreste klassischer Architektur empor: Säulen und ein verblichenes Portal deuten auf eine vergangene Zivilisation hin, deren Ruinen nun von der rauen Landschaft verschlungen werden. Eine junge Frau in blauer Sportkleidung stürzt über die Felsen, ihr Gesichtsausdruck verrät Anspannung oder gar Panik. Sie scheint vor etwas zu fliehen oder sich hastig einer unbekannten Gefahr zuzuwenden.
Rechts erhebt sich eine Darstellung eines Engels – ein klassisches Motiv der Renaissancemalerei, jedoch hier in einem ungewöhnlichen Kontext platziert. Der Engel blickt nachdenklich in die Ferne, seine Haltung wirkt distanziert und melancholisch. Er scheint nicht zu helfen oder einzugreifen, sondern beobachtet das Geschehen mit einer gewissen Gleichgültigkeit.
Im Vordergrund sind zwei weitere Figuren dargestellt. Eine nackte männliche Gestalt klammert sich verzweifelt an den Rand eines tiefen Lochs, seine Augen geschlossen, sein Körper angespannt vor Anstrengung oder Angst. Demgegenüber steht eine weitere nackte Figur, die einen Strauß roter Rosen hält. Diese Kontrastierung von Verzweiflung und vermeintlicher Schönheit erzeugt eine Spannung, die das Werk zusätzlich komplex macht.
Die Farbwahl – insbesondere der dominante Violettton in Verbindung mit den leuchtenden Farben der Blumen und des blauen Sportanzugs – trägt zur Atmosphäre der Unruhe und des Surrealen bei. Die Collage-artige Anordnung der Elemente deutet auf eine Fragmentierung der Realität hin, die möglicherweise die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen oder die Vergänglichkeit von Schönheit und Glück symbolisiert.
Die Malerei scheint sich mit Themen wie Verlust, Verzweiflung, Flucht und der Suche nach Sinn in einer scheinbar sinnlosen Welt auseinanderzusetzen. Der Kontrast zwischen dem klassischen Engelbild und den verzweifelten menschlichen Figuren lässt auf eine Kritik an traditionellen Vorstellungen von Erlösung oder göttlicher Hilfe schließen. Es entsteht ein Eindruck von Isolation und Entfremdung, verstärkt durch die unversöhnliche Landschaft, in der sich das Geschehen abspielt. Die Rosen könnten als vergängliches Zeichen der Hoffnung oder als ironische Darstellung einer trügerischen Schönheit interpretiert werden.