#09596 Amparo Segarra
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Amparo Segarra – #09596
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Ein markantes Element bildet das überdimensionale Treppenhaus, das sich vertikal durch das Bild erstreckt und eine Art architektonische Anomalie darstellt. Es wirkt gleichzeitig monumental und fragmentiert, als ob es aus verschiedenen Bauteilen zusammengesetzt wäre. An der Spitze des Treppensystems ist eine Hand zu sehen, die ein Wassermelone hält, während daneben ein Schuh in der Luft schwebt. Diese Gegenstände wirken völlig deplatziert und verstärken den Eindruck einer Traumlandschaft oder eines absurden Szenarios.
Links im Bild befindet sich eine weibliche Figur, die einen weißen Stoff hält, auf dem das Wort INTERMISSION steht. Sie scheint eine Art Ankündigung zu machen, eine Pause in der Handlung, die durch die restlichen Elemente angedeutet wird. Ihre Pose ist theatralisch und lenkt den Blick auf die Inschrift.
Der Hintergrund besteht aus einem dunklen, architektonischen Rahmen, der an einen Renaissance-Palast erinnert. Rechts neben dem Ritter befindet sich eine weitere weibliche Figur in klassischer Robe, die ebenfalls still wirkt und das Gefühl einer beobachtenden Distanz vermittelt.
Die Komposition suggeriert eine Auseinandersetzung mit Zeit, Geschichte und Realität. Die Gegenüberstellung von mittelalterlicher Rüstung, klassischer Architektur, moderner Inschrift und surrealen Objekten erzeugt einen Spannungsbogen zwischen Tradition und Moderne, Ernsthaftigkeit und Humor. Der Titel INTERMISSION deutet auf eine Unterbrechung hin, aber auch auf die Möglichkeit einer Reflexion über das Geschehen. Die schwebenden Objekte und die fragmentierte Architektur lassen Raum für Interpretationen und unterstreichen die Unvorhersehbarkeit der dargestellten Welt. Es entsteht ein Eindruck von einem Moment eingefrorener Zeit, in dem verschiedene narrative Stränge parallel existieren, ohne sich miteinander zu verbinden.