HIDDENHARMONY mor Walter Girotto
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Walter Girotto – HIDDENHARMONY mor
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Um sie herum wimmelt es von liegenden, teilweise verhüllten Figuren. Diese erscheinen in einer chaotischen Anordnung zu liegen, ihre Körper verschmelzen fast mit dem dunklen Hintergrund. Die Darstellung dieser Figuren ist fragmentarisch und verzerrt, was einen Eindruck von Leid oder Unterwerfung vermittelt. Es entsteht der Eindruck eines überwältigenden Volkes, das sich unter der Last des Schicksals befindet.
Die Farbgebung ist düster gehalten, dominiert von Grautönen und dunklen Brauntönen. Akzente in Gold und Weiß lenken die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur und das Instrument, was deren Bedeutung unterstreicht. Die Beleuchtung ist ungleichmäßig; sie scheint von oben zu kommen und verstärkt den Kontrast zwischen Licht und Schatten, wodurch eine dramatische Atmosphäre entsteht.
Die Komposition wirkt dicht und erdrückend. Der Raum scheint eng und beengend, was die Anspannung der Szene noch weiter erhöht. Es lässt sich interpretieren, dass das Bild eine Allegorie auf die Kunst oder die Musik als Befreiung von Unterdrückung darstellt. Die Frau verkörpert dabei die schöpferische Kraft, die sich über die Last des menschlichen Leidens erhebt. Die liegenden Figuren könnten für die Opfer der Geschichte stehen, während die Musik – repräsentiert durch das Instrument – eine Möglichkeit zur Transzendenz und zum Ausdruck bietet.
Es ist auffällig, dass die Frau trotz ihrer vermeintlichen Stärke auch Verletzlichkeit ausstrahlt. Die Anstrengung in ihrem Gesicht und die Spannung in ihrem Körper deuten auf einen Kampf hin. Die Darstellung suggeriert somit nicht nur Triumph, sondern auch den Preis, der für kreative Leistung gezahlt werden muss. Der Hintergrund, mit seinen verschwommenen Formen und dunklen Tönen, verstärkt das Gefühl von Geheimnis und Melancholie.