Genesis Walter Girotto
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Walter Girotto – Genesis
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Über dem Kopf der Frau thront ein monumentales Uhrwerk, dessen Zeiger auf eine bestimmte Zeit hinweisen – vermutlich kurz nach drei. Das Zifferblatt ist nicht klar erkennbar, wirkt jedoch fragmentiert und teilweise von einer organischen Struktur überwachsen, die an Kristallformationen oder zerbrochenes Eis erinnert. Diese Verschmelzung von mechanischer Präzision und natürlicher Unordnung deutet auf einen Konflikt zwischen Ordnung und Chaos, Zeit und Ewigkeit hin.
Der Hintergrund ist von einem sternübersäten Himmel in Grüntönen durchzogen. Die Farbgebung verstärkt das surreale Gefühl der Darstellung und erzeugt eine Atmosphäre von Mysterium und transzendentaler Tiefe. Die Sterne scheinen nicht als ferne Himmelskörper, sondern eher als innere Lichtpunkte zu wirken, die aus dem Bewusstsein der Frau selbst hervorgehen könnten.
Die Komposition ist dynamisch und wirkt fast explosiv. Die fragmentierten Elemente des Uhrwerks scheinen sich in Richtung des Betrachters auszudehnen, was ein Gefühl von Bedrohung oder Enthüllung hervorrufen kann. Es entsteht der Eindruck einer Geburt, eines Neubeginns, aber auch eines schmerzhaften Aufbruchs.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Auseinandersetzung mit Identität, Zeit und dem Verhältnis des Individuums zur Welt zu thematisieren. Das Verbergen des Gesichts könnte für die Suche nach Selbstfindung stehen, während das Uhrwerk die unaufhaltsame Vergänglichkeit der Zeit symbolisiert. Die organischen Elemente deuten auf eine Verbindung zur Natur und zum Unterbewusstsein hin. Insgesamt wirkt das Werk wie eine allegorische Darstellung eines inneren Wandels oder einer spirituellen Erleuchtung, die jedoch mit Schmerz und Verunsicherung verbunden ist. Es lässt den Betrachter über die Fragilität der menschlichen Existenz und die Suche nach Sinn in einer komplexen Welt nachdenken.