EscalatorSouthFerry Daniel E Greene
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Daniel E Greene – EscalatorSouthFerry
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Ein deutliches Schild weist auf die Haltestelle South Ferry hin, ergänzt durch Angaben zu Buslinien (M1, M6) und der Linie MTID. Neben diesem Schild befindet sich eine weitere Beschilderung mit Hinweisen für die Nutzung der Rolltreppe – ein Appell, keine Regenschirme auf die Stufen zu stellen und sich am Geländer festzuhalten. Diese Hinweise unterstreichen den Aspekt der Sicherheit und Routine im öffentlichen Raum.
Die Wände sind schlicht gehalten, mit einer groben Textur versehen, die an Beton erinnert. Einige Graffiti-ähnliche Markierungen sind sichtbar, was einen Hauch von Urbanität und vielleicht auch eine gewisse Verwahrlosung hinzufügt. Die Beleuchtung ist künstlich und ungleichmäßig verteilt; ein Scheinwerfer hängt von der Decke, wirft aber eher Schatten als Licht.
Die Komposition wirkt ruhig und fast schon meditativ. Es sind keine Personen zu sehen, was die Szene entrückt und sie zu einer Studie des städtischen Raums ohne seine üblichen menschlichen Akteure macht. Die Rolltreppe selbst wird zum zentralen Motiv – ein Symbol für Bewegung, Transit und den unaufhaltsamen Fluss der Zeit in der Stadt.
Ein möglicher Subtext könnte die Anonymität des urbanen Lebens sein. Die Uniformität der Umgebung, die standardisierten Hinweise und das Fehlen von Menschen lassen auf eine Erfahrung schließen, die geprägt ist von Routine und dem Gefühl, ein kleines Rädchen in einem großen System zu sein. Die Dunkelheit am oberen Ende der Rolltreppe könnte zudem eine gewisse Ungewissheit oder auch die Vorstellung eines unbekannten Ziels symbolisieren. Es entsteht ein Eindruck von Übergang – ein Moment des Wartens zwischen zwei Orten, ohne dass dieser Ort selbst wirklich präsent wäre.