Supper in the House of Simon the Pharisee Scarsellino (Ippolito Scarsella) (1550/51-1620)
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Scarsellino – Supper in the House of Simon the Pharisee
Ort: Borghese gallery, Rome (Galleria Borghese).
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Der Tisch ist von einer vielfältigen Gesellschaft umgeben. Mehrere Männer sitzen dort, einige wirken nachdenklich, andere beobachten die Szene mit Neugier oder gar Verachtung. Eine Gruppe von Personen, vermutlich Bedienstete, befindet sich im Hintergrund, beschäftigt mit der Versorgung der Gäste. Ein junger Knabe, der in roter Hose und gelben Schuhen zu sehen ist, scheint zwischen den Erwachsenen zu wanken.
Die Komposition ist dynamisch, mit einer deutlichen Betonung auf der Figur des Mannes und der knienden Frau. Das Licht fällt dramatisch auf die Hauptpersonen, während der Hintergrund in ein gedämpftes Grün getaucht ist, das eine gewisse Unruhe erzeugt. Die Architektur des Raumes ist unklar, mit Säulen und einer offenen Rückwand, die auf eine Außenansicht hindeutet.
Die Darstellung der Frau, die sich in scheinbarer Unterwerfung vor dem Mann verneigt, erzeugt eine Spannung. Ihre Gestik, ihr Blick, alles deutet auf eine Bitte hin. Die Reaktion der anderen Anwesenden – von teilnehmender Neugier bis hin zu offener Ablehnung – verstärkt die Bedeutung dieser Begegnung.
Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich hier um eine Szene der Vergebung oder der Barmherzigkeit handelt. Die Frau scheint um Verzeihung zu bitten, und der Mann bietet ihr möglicherweise diese an. Die Anwesenheit der anderen Gäste verstärkt den moralischen Aspekt der Szene; sie sind Zeugen eines Moments, der möglicherweise gesellschaftliche Normen herausfordert.
Die Farbgebung ist warm und erdverbunden, mit einem Kontrast zwischen den hellen Gewändern des Mannes und den dunkleren Farbtönen der anderen Figuren. Die Verwendung von Licht und Schatten erzeugt eine dramatische Atmosphäre und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentralen Elemente der Szene. Insgesamt wirkt das Werk durch seine lebendige Darstellung und die subtilen Andeutungen von sozialem und moralischem Konflikt besonders eindrucksvoll.