Te Hei Ngatiraukawa 1907 61.5x51cm Charles Frederick Goldie (1870-1947)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Charles Frederick Goldie – Te Hei Ngatiraukawa 1907 61.5x51cm
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt eine traditionelle Kopfbedeckung aus schwarzen Federn, die sein spärliches, graues Haar umrahmen. Besonders auffällig sind die kunstvollen Tätowierungen (Moko) im Gesichtsbereich. Diese Muster erzählen vermutlich von seinem sozialen Status, seiner Abstammung und seinen persönlichen Errungenschaften innerhalb seiner Gemeinschaft. Die feinen Linien und geometrischen Formen der Tattoos werden mit großer Präzision wiedergegeben, was auf eine detaillierte Beobachtung und handwerkliches Können des Künstlers hindeutet.
Um den Hals trägt er einen Amulett oder Schmuckstück aus grün-bläulichem Stein, das an einer Schnur befestigt ist. Die Darstellung suggeriert Würde und Autorität. Der Blick des Mannes ist ernst und direkt, fast herausfordernd. Er vermittelt eine Aura von Weisheit und Erfahrung, aber auch eine gewisse Distanziertheit.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Dominieren Grün- und Brauntöne im Hintergrund, so werden durch die helleren Hauttöne und das Amulett Akzente gesetzt. Die Komposition wirkt statisch, doch der intensive Blick des Mannes verleiht dem Bild eine gewisse Dynamik.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung eines verlorenen kulturellen Erbes interpretiert werden. Der Mann repräsentiert möglicherweise eine Tradition, die im Wandel begriffen ist oder bereits verloren gegangen ist. Die Porträtdarstellung wirkt wie ein Versuch, diese Identität zu bewahren und für nachfolgende Generationen festzuhalten. Es könnte sich auch um eine Reflexion über das Verhältnis zwischen der traditionellen Kultur und dem Einfluss des Kolonialismus handeln. Der ernste Blick des Mannes könnte sowohl Stolz als auch Trauer oder Sorge widerspiegeln. Die Detailgenauigkeit in der Wiedergabe der Gesichtszüge und der Tattoos lässt vermuten, dass es sich um eine Ehrung einer bedeutenden Persönlichkeit handelt.