The last of the cannibals Tumai Tawhiti 1913 75x62cm Charles Frederick Goldie (1870-1947)
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Charles Frederick Goldie – The last of the cannibals Tumai Tawhiti 1913 75x62cm
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Die auffälligste Besonderheit sind die aufwendigen Gesichtstattoierungen (Moko), die ein komplexes System aus Linien und Mustern bilden. Diese Tätowierungen deuten auf seinen sozialen Status, seine Abstammung und möglicherweise auch auf seine Kriegserfahrungen hin – sie sind integraler Bestandteil seiner Identität. Die grauen Haare, die in zwei Hörnern am Oberkopf enden, verstärken den Eindruck von Alter und Autorität.
Seine Kleidung besteht aus einer Art Umhang oder Schärpe aus Federn, deren dunkle Konturen einen deutlichen visuellen Gegensatz zu der helleren Haut des Mannes bilden. Um seinen Hals trägt er eine grüne Amulett-Kette, die möglicherweise spirituelle Bedeutung hat oder als Zeichen von Rang dient.
Der Hintergrund ist unscharf und dunkel gehalten, was die Aufmerksamkeit voll auf die Figur lenkt. Man erkennt vage Strukturen, die an Holzwände erinnern, was den Eindruck einer traditionellen Umgebung verstärkt. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit einem Fokus auf erdige Töne und dunkle Akzente, die eine Atmosphäre der Würde und des Respekts erzeugen.
Die Darstellung suggeriert einen Moment der Reflexion und des Abschieds. Der Titel impliziert möglicherweise den Verlust einer Kultur oder Tradition, was durch den melancholischen Blick des Mannes unterstrichen wird. Es entsteht ein Gefühl von Vergänglichkeit und dem Ende einer Ära. Der Mann scheint als Überbleisel einer vergangenen Zeit dargestellt zu sein, ein lebendes Zeugnis für eine Kultur, die im Wandel begriffen ist oder bereits verloren gegangen ist. Die Komposition erzeugt einen starken emotionalen Eindruck und regt zur Kontemplation über Identität, Verlust und kulturelle Transformation an.