Portrait Soist Margarete Franz Ittenbach (1813-1879)
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Franz Ittenbach – Portrait Soist Margarete
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Die Frau trägt ein blaues Kleid mit hochgeschlossenen Ärmeln, um den Hals drapiert eine Pelzstola. Die Kleidung deutet auf einen gewissen Wohlstand und gesellschaftlichen Status hin. Ein Schmuckstück – vermutlich ein Anhänger oder Medaillon – ist an der Brust zu erkennen. Ihre Haltung ist aufrecht, die Hand ruht elegant auf dem Schoß, was Würde und Selbstbeherrschung suggeriert. Der Blick ist direkt in die Kamera gerichtet, er wirkt jedoch wenig ausdrucksstark und eher distanziert.
Im Hintergrund befindet sich ein religiöses Bild, das eine Darstellung der Madonna mit Kind zeigt. Dieses Element verleiht dem Porträt eine zusätzliche Ebene von Bedeutung. Es könnte auf die Frömmigkeit der Dargestellten hindeuten oder als Symbol für Reinheit und Tugend interpretiert werden. Die Anordnung des religiösen Bildes im Hintergrund lässt es fast wie ein Familienerbstück erscheinen, was wiederum auf Tradition und gesellschaftliche Verpflichtungen verweist.
Auf dem Tisch neben der Frau befinden sich verschiedene Gegenstände: eine Vase mit Blumen, ein Buch und ein kleiner Kasten. Diese Details könnten als Hinweise auf ihre Interessen oder ihren Lebensstil dienen – die Blumen für Schönheit und Anmut, das Buch für Bildung und Kultur, der Kasten vielleicht für Wertgegenstände oder persönliche Erinnerungen.
Die Farbpalette ist gedämpft und harmonisch, dominiert von Blau-, Grün- und Brauntönen. Die Farbwahl verstärkt den Eindruck von Seriosität und würdevoller Zurückhaltung. Insgesamt vermittelt das Porträt ein Bild einer Frau, die in ihrer gesellschaftlichen Rolle gefangen ist, eine Frau, deren äußere Erscheinung Stärke und Anstand ausstrahlt, während ihre innere Welt verborgen bleibt. Die subtile Spannung zwischen der formalen Darstellung und dem möglicherweise unausgesprochenen Ausdruck verleiht dem Werk eine gewisse Tiefe und Komplexität.