die falknerin Hans Makart (1840-1884)
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Hans Makart – die falknerin
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Das eigentliche Augenmerk gerichtet sich jedoch auf das Wesen, das sie in den Arm nimmt. Es ist eine chimärische Kreatur, halb Vogel, halb Reptil, mit scharfen Krallen und einem durchdringenden Blick. Die Farbgebung ist gedämpft, erdverbunden, mit einem Hauch von Grün und Braun, der das Wesen in einen natürlichen, wenn auch fantastischen Kontext stellt. Die Textur wirkt rau und ungeschliffen, was die Kreatur animalisch und ungezähmt erscheinen lässt.
Die Komposition ist dynamisch. Die Frau wirkt als eine Art Anker, ein stiller Beobachter, während das Fabelwesen eine gewisse Unruhe und Bewegung vermittelt. Die Pose der Frau, mit der Hand, die das Wesen sanft berührt, deutet nicht auf Dominanz hin, sondern eher auf eine Akzeptanz, vielleicht sogar eine Symbiose.
Es entsteht ein Eindruck von ambivalenten Emotionen. Die Szene könnte als eine Allegorie für die Vereinigung von Schönheit und Wildheit, Zivilisation und Instinkt interpretiert werden. Die Frau scheint nicht zu fürchten, sondern zu verstehen, vielleicht sogar zu akzeptieren, die dunkle, unberechenbare Natur des Wesens, das sie hält. Der Hintergrund, mit dem verschwommenen, bläulichen Wald, verstärkt den Eindruck eines fantastischen, zeitlosen Raumes.
Die Bildsprache deutet auf eine tiefere Erzählung hin, eine Geschichte über Macht, Kontrolle, und die Akzeptanz des Unbekannten. Es ist eine Darstellung, die den Betrachter zum Nachdenken anregt, und die die Frage aufwirft, wer hier eigentlich beherrscht und wer beherrscht wird.