Portrait of a Lady with Red Plumed Hat Hans Makart (1840-1884)
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Hans Makart – Portrait of a Lady with Red Plumed Hat
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Die Kleidung der Dame dominiert das Bild. Ein tiefrotes Kleid aus Samt fällt in weichen Falten und unterstreicht ihre schlanke Figur. Darüber trägt sie eine schwarze Jacke mit einem opulenten, hellbraunen Kragen aus Pelz, der einen luxuriösen Eindruck vermittelt. Die Ärmel sind ebenfalls verziert, was auf ihren hohen gesellschaftlichen Status hindeutet. Ein auffälliger Hut in gleicher Farbgebung wie das Kleid krönt den Kopf der Frau und ist reich mit roten Federn geschmückt – ein Detail, das sofort ins Auge fällt und die Aufmerksamkeit auf ihr Gesicht lenkt.
Die Haltung der Dame wirkt gelassen und selbstbewusst, doch gleichzeitig schwingt eine gewisse Distanziertheit mit. Sie hält in ihrer linken Hand ein Buch, was auf Bildung und Intellekt schließen lässt. Die rechte Hand ruht leicht darauf, als ob sie kurz davor wäre, darin zu blättern oder etwas zu lesen.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast vollständig schwarz, wodurch die Dame noch stärker hervorgehoben wird. Dieser Kontrast verstärkt den dramatischen Effekt des Bildes und lenkt den Blick unmittelbar auf das Hauptmotiv. Die Beleuchtung ist gezielt eingesetzt: Das Gesicht der Frau ist hell erleuchtet, während der Rest des Körpers in Schatten liegt. Dies erzeugt eine Art rätselhafte Aura um ihre Person.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung einer Frau verstanden werden, die sowohl von gesellschaftlichem Ansehen als auch von innerer Melancholie geprägt ist. Die luxuriöse Kleidung und die geschlossene Haltung könnten auf einen Wunsch nach Repräsentation und Kontrolle hindeuten, während der melancholische Blick eine gewisse innere Zerrissenheit offenbart. Das Buch könnte symbolisch für Wissen und Bildung stehen, aber auch für die Isolation des Intellekts. Insgesamt vermittelt das Gemälde den Eindruck einer komplexen Persönlichkeit, deren äußeres Erscheinungsbild einen verborgenen inneren Zustand verdeckt.