Image 503 David Hockney
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David Hockney – Image 503
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Hier sehen wir ein rundliches Gesicht, dessen Merkmale – insbesondere Nase und Wangen – stark vergrößert und in einem kräftigen Rosaton wiedergegeben werden. Die Augen sind klein und leicht schräg angesetzt, was einen Ausdruck von Unbehagen oder gar Verwirrung vermitteln könnte. Die Augenbrauen sind spärlich und wirken unruhig. Ein einzelner, langgezogener, weißer Schnurrbart fällt prominent ins Auge und verstärkt den Ausdruck der Karikaturhaftigkeit.
Die Kleidung der Figur, ein dunkelblaues Hemd, wirkt im Vergleich zum leuchtenden Farbton des Gesichts fast eintönig und unterstreicht die Konzentration auf das Gesicht und seine Ausdrücke. Die groben Pinselstriche und die ungleichmäßige Farbgebung tragen zur dynamischen und unvollendeten Wirkung des Werkes bei.
Der neutrale Hintergrund lässt die Figur isoliert wirken und lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf ihr Gesicht. Die Farbpalette ist reduziert und dominiert durch Rottöne, Blau und Weiß.
Es liegt die Vermutung nahe, dass der Künstler nicht in erster Linie eine realistische Darstellung anstrebte, sondern vielmehr eine psychologische oder soziale Aussage treffen wollte. Die Übertreibung der Gesichtszüge könnte als Kritik an Konventionen oder als Darstellung einer inneren Verfassung des Dargestellten interpretiert werden. Die Kombination aus verzerrten Zügen und einem tristen Kleidungsstück erzeugt eine Atmosphäre der Melancholie und möglicherweise auch des Unbehagens. Es könnte sich hier um eine Darstellung einer Person handeln, die in ihrer Rolle gefangen oder von äußeren Umständen gezeichnet ist. Die Reduktion auf das Wesentliche, gepaart mit der expressiven Malweise, lässt Spielraum für vielfältige Interpretationen und regt den Betrachter dazu an, über die dargestellte Person und ihre Geschichte nachzudenken.