Lastre du jour Monique Gosselin
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Monique Gosselin – Lastre du jour
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Der Künstler hat die Sonnenblumen nicht in einer idealisierten Form präsentiert; vielmehr wirken sie lebendig und organisch, mit leicht hängenden Köpfen, was einen Eindruck von Müdigkeit oder Nachlassen suggeriert. Die Stiele sind schlank und hoch, aber auch hier ist eine gewisse Unvollkommenheit erkennbar, die der Darstellung Authentizität verleiht.
Der Hintergrund besteht aus einem warmen, diffusen Farbton, der an ein Abendlicht erinnert. Er ist nicht klar definiert, sondern eher als eine verschwommene Fläche wahrgenommen, die den Fokus auf die Sonnenblumen lenkt und ihnen gleichzeitig einen gewissen Raum gibt. Die Farbübergänge sind weich und fließend, was dem Gesamtbild eine ruhige, meditative Atmosphäre verleiht.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um eine Darstellung des späten Nachmittags oder frühen Abends handelt – die „letzte Last des Tages“, wie der Titel andeutet. Die Sonnenblumen scheinen ihre Energie zu verlieren und sich dem Ende des Tages zuzuwenden. Dies könnte als Metapher für Vergänglichkeit und den Kreislauf von Leben und Tod interpretiert werden.
Die Komposition ist dicht und fast erstickend, was eine gewisse Melancholie hervorruft. Gleichzeitig strahlen die leuchtenden Farben der Sonnenblumen eine spürbare Lebenskraft aus, die einen Hoffnungsschimmer inmitten der Schwere vermittelt. Die Malerei scheint somit ein komplexes Verhältnis von Vergänglichkeit und Beständigkeit zu thematisieren – das Vergehen des Tages und die unerschütterliche Kraft der Natur.