#45137 Arturo Souto
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Arturo Souto – #45137
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Die Figur selbst wirkt gezeichnet aus dem Leben, mit einer gewissen Dringlichkeit und Unvollkommenheit, die den Eindruck von Spontaneität vermittelt. Das Gesicht ist reduziert auf wenige, markante Züge: große Augen, ein offener Mund, der Anklänge an einen Schrei oder eine flehentliche Geste hat. Die Hände sind erhoben, fast wie in Gebetshaltung, wobei die Finger stark betont und auseinander gespreizt sind. Diese Pose verstärkt den Eindruck von Hilflosigkeit oder Verzweiflung.
Die Kleidung der Person ist grob angedeutet – ein schlichtes Oberteil und ein langes, wallendes Gewand, das bis zu den Füßen reicht. Die Darstellung der Textur des Stoffes erfolgt durch schnelle, dynamische Striche, die Bewegung und Unruhe suggerieren. Die Füße sind in robusten Schuhen dargestellt, was einen Hauch von Erdverbundenheit oder Widerstandskraft hinzufügt.
Die Farbgebung ist reduziert auf eine monochrome Palette, vermutlich Sepia-Töne, was zur melancholischen Stimmung des Werkes beiträgt. Der Hintergrund ist neutral gehalten und lenkt nicht vom Hauptmotiv ab.
Subtextuell könnte die Darstellung als Ausdruck von Leid, Angst oder spirituellem Aufruhr interpretiert werden. Die offene Geste der Hände und der Mund könnten eine Bitte um Hilfe oder Erlösung symbolisieren. Es liegt ein Gefühl von Isolation und Verletzlichkeit in der Figur vor, das durch die expressiven Linienführung und die monochrome Farbgebung noch verstärkt wird. Die Skizzenhaftigkeit lässt zudem Raum für Interpretationen und regt den Betrachter dazu an, seine eigenen Assoziationen und Emotionen mit dem Werk zu verbinden. Die Signatur am unteren Rand deutet auf eine persönliche Note hin, als wäre es ein intimes Zeugnis des Künstlers über einen bestimmten Moment oder Zustand.