Dead Pheasant and Fruit William Etty (1787-1849)
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William Etty – Dead Pheasant and Fruit
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Um das Fasan herum sind Früchte drapiert: Eine Apfelsorte dominiert die rechte Bildhälfte, flankiert von Trauben und einer einzelnen, blühenden Rose. Die Farbigkeit der Früchte ist gedämpft, fast erdbraun, was den Gesamteindruck der Schwere unterstreicht. Die Rose hingegen bietet einen Hauch von Zartheit und vergänglicher Schönheit, ein Kontrast zum toten Tier.
Der Hintergrund ist in warmen, erdigen Tönen gehalten, wobei die Pinselführung deutlich sichtbar ist und eine raue Textur erzeugt. Diese Unruhe im Hintergrund steht im Gegensatz zur relativen Stille des Stilllebens selbst und verstärkt das Gefühl der Isolation.
Die Komposition deutet auf eine Auseinandersetzung mit dem Kreislauf von Leben und Tod hin. Das Fasan, einst ein Symbol für Wildheit und Freiheit, ist nun zu einem Objekt geworden, dessen Existenz durch menschliches Handeln beendet wurde. Die Früchte repräsentieren die Ernte, die Fruchtbarkeit der Natur, doch auch ihre Vergänglichkeit wird durch das toten Tier in den Blick gerückt. Die Rose könnte als Symbol für vergängliche Schönheit und Erinnerung interpretiert werden – ein flüchtiger Moment inmitten des Verfalls.
Es liegt eine subtile Spannung zwischen dem materiellen Wert des erlegten Wildes (als potentielles Nahrungsmittel) und der künstlerischen Darstellung, die den Betrachter dazu anregt, über die tieferen Implikationen von Leben, Tod und menschlichem Eingreifen in die Natur nachzudenken. Die Komposition wirkt weniger wie eine reine Inventur von Gegenständen, sondern eher als eine kontemplative Reflexion über die Vergänglichkeit aller Dinge.