63angels Benozzo (Benozzo di Lese) Gozzoli (c.1420-1497)
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Benozzo Gozzoli – 63angels
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Der Engel ist in eine Handlung involviert: Er hält einen Besen in der Hand und scheint damit Laub oder Äste zu fegen. Der Besen ist dünn und lang, und er hält ihn mit einer gewissen Anmut. Vor ihm befindet sich eine Vegetation, die aus kleinen Blättern und Ästen besteht. Die Farbgebung der Vegetation ist gedämpfter, in Grüntönen und Braun gehalten, was einen Kontrast zum leuchtenden Rot der Flügel bildet.
Der Hintergrund besteht aus vertikalen Linien, die an hölzerne Stützen oder eine Mauer erinnern. Sie sind in einem helleren Farbton gehalten und scheinen eine Art Kulisse zu bilden, die den Engel vom Betrachter entfernt.
Die Darstellung des Engels wirkt weder besonders erhaben noch furchteinflößend. Seine Pose und sein Ausdruck sind eher sanft und besonnen. Die Tätigkeit des Fegens, die er ausübt, verleiht ihm eine gewisse Nähe und Alltagstauglichkeit. Hier liegt ein möglicher Subtext: Der Engel wird nicht als übermächtige, himmlische Macht, sondern als ein Wesen dargestellt, das sich um Ordnung und Sauberkeit kümmert, als wäre es eine Art Gärtner oder Hausmeister.
Die Verwendung von Rot in den Flügeln könnte als Symbol für Leidenschaft, Liebe oder Transformation interpretiert werden. In Verbindung mit der Tätigkeit des Fegens könnte es sich um eine Metapher für die Reinigung von Sünden oder die Vorbereitung auf etwas Neues handeln. Die Kombination aus dem spirituellen Symbol des Engels und der profanen Tätigkeit des Fegens erzeugt eine interessante Spannung und lädt zu vielfältigen Interpretationen ein. Es ist eine Darstellung, die weniger auf die Darstellung von Macht als auf die Darstellung von Fürsorge und Ordnung abzielt.