The Worship of Mammon Evelyn De Morgan (1855-1919)
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Evelyn De Morgan – The Worship of Mammon
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Dieser Mann, dessen Körperbau und Hautfarbe eine rohe, erdverbundene Kraft suggerieren, dominiert die Szene. Er trägt eine Art Hiebwaffel in der Hand, die, obwohl sie nicht aktiv eingesetzt wird, eine potenzielle Bedrohung andeutet. Seine Haltung ist beschützend, aber auch beklemmend, da er die Frau fast vollständig umschließt.
Der Hintergrund ist von einem tiefen Blauton durchzogen, der mit vereinzelten Sternenpunkten durchbrochen ist. Diese kosmische Kulisse erzeugt eine Atmosphäre von Transzendenz, die jedoch durch die irdische und fast vulgäre Intimität der beiden Figuren konterkariert wird. Eine dunkle, unregelmäßige Fläche erstreckt sich im unteren Bildbereich, die als eine Art Sockel oder Fundament interpretiert werden kann.
Die Subtexte der Darstellung sind vielschichtig. Die Szene scheint eine Verhandlung zwischen spiritueller Sehnsucht und materialistischer Anziehungskraft darzustellen. Die Frau könnte als Allegorie der Seele verstanden werden, die sich nach Erlösung strebt, während der Mann das Symbol für die Verlockung des Reichtums und der Macht verkörpert. Die Umarmung könnte als eine Form der Versklavung durch Gier gedeutet werden, in der die Frau, trotz ihres scheinbaren Widerstands, von der Macht des Mannes gefangen gehalten wird. Die Hiebwaffel in seiner Hand könnte eine Andeutung sein, dass die Umarmung gewaltsam durchgesetzt wird.
Die Farbgebung trägt ebenfalls zur Interpretation bei. Das Weiß des Gewandes steht für Reinheit und Unschuld, während das dunkle Braun des Mannes für Materialismus und Erdverbundenheit steht. Der Kontrast zwischen diesen Farben verstärkt die Spannung zwischen der spirituellen und der irdischen Welt.
Insgesamt vermittelt das Bild eine düstere Botschaft über die zerstörerische Kraft der Gier und die Gefahren einer unkontrollierten Anhängerschaft an irdischen Gütern. Es ist eine eindringliche Darstellung des inneren Konflikts zwischen moralischer Integrität und der Verlockung des Reichtums.