October Jules Bastien-Lepage (1848-1884)
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Jules Bastien-Lepage – October
Ort: National Gallery of Victoria, Melbourne.
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Eine zweite Figur, vermutlich ein jüngeres Mädchen, befindet sich am rechten Bildrand. Auch sie ist beschäftigt mit der Kartoffelernte, allerdings in etwas entspannterer Pose. Sie hält einen weiteren Korb in der Hand, der bereits mit der Ernte gefüllt ist. Ihr Blick scheint eher in die Ferne gerichtet zu sein, was einen Kontrast zu der konzentrierten Haltung der Frau im Vordergrund bildet.
Der Hintergrund der Darstellung ist von einer weitläufigen, leicht hügeligen Landschaft geprägt. Das Feld erstreckt sich bis zum Horizont, wo Bäume und ein paar weitere Arbeiter in der Ferne erkennbar sind. Der Himmel ist von dramatischen Wolkenformationen überzogen, die ein Gefühl von bevorstehendem Wetter oder der Endphase eines Tages vermitteln. Die Farbpalette ist vorwiegend gedämpft, mit Erdtönen und Grautönen, die die Atmosphäre der landwirtschaftlichen Arbeit unterstreichen.
Die Darstellung erweckt den Eindruck einer harten, aber notwendigen Arbeit. Es scheint eine ruhige, fast meditative Atmosphäre zu herrschen, die die Bedeutung der Ernte für das Überleben und die Gemeinschaft betont. Der Fokus liegt auf der körperlichen Anstrengung und der Ausdauer der Arbeiter. Es könnte sich um eine Darstellung der Verbindung zwischen Mensch und Natur handeln, oder um eine Reflexion über die Bedeutung der Landwirtschaft für die Ernährung und den Lebensunterhalt. Die etwas melancholische Stimmung, erzeugt durch die Wolken und die gedämpfte Farbgebung, könnte auf die Ungewissheit der Ernte oder die Notwendigkeit, sich auf die kommenden Wintervorräte zu verlassen, hindeuten. Insgesamt ist es ein Werk, das die Würde und die Härte des ländlichen Lebens feiert.