brekelenkam2 Quiringh van Brekelenkamp (1622-1668)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Quiringh van Brekelenkamp – brekelenkam2
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund sitzt eine Gruppe von Personen an einem grob gezimmerten Tisch. Ein älterer Mann mit langem, weißen Bart, gekleidet in dunkle Kleidung, scheint eine Art Lehrauftrag zu übernehmen. Er blickt auf zwei jüngere Personen, ein Mädchen und einen Jungen, die ihm konzentriert zuzusehen. Der Junge ist auffällig rot bekleidet und trägt einen großen Hut, was ihn hervorhebt. Beide Kinder sind mit Papier und Stiften beschäftigt, was darauf hindeutet, dass sie gerade eine Lektion erhalten oder üben.
Rechts von der Szene sitzt eine weitere Frau, ebenfalls in dunkler Kleidung, an einem kleinen Tisch. Sie scheint zu schreiben oder zu lesen, abgewandt von den anderen Personen im Raum. Ihre Haltung wirkt nachdenklich und etwas distanziert.
Der Hintergrund des Raumes ist spärlich eingerichtet. Eine einfache Holzbank dient als Sitzgelegenheit, und eine Wandvertiefung beherbergt verschiedene Gegenstände wie Geschirr und einen Hasen in einem Käfig. Ein großer Tonkrug steht neben dem Tisch, was auf die alltäglichen Bedürfnisse der Bewohner hinweist. Am Boden des Raumes liegt ein kleiner Hund, der scheinbar unbeteiligt an den Geschehnissen teilnimmt.
Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch. Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden, mit warmen Tönen, die eine Atmosphäre von Geborgenheit und Tradition vermitteln.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung des Wissens- und Bildungstransfers innerhalb einer Familie oder Gemeinschaft interpretiert werden. Der ältere Mann verkörpert hier die Weisheit und Erfahrung, während die Kinder die Neugier und den Wunsch nach Lernen repräsentieren. Die abgewandte Frau deutet möglicherweise auf eine eigene Beschäftigung mit Wissen oder auf eine gewisse innere Einkehr hin. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von familiärer Verbundenheit, Bescheidenheit und dem Wert der Bildung in einer einfachen Lebenswelt. Es könnte auch als Reflexion über die Bedeutung des mündlichen Überlieferens von Wissen und Traditionen verstanden werden, bevor die Schriftlichkeit allgegenwärtig war.