img675 Bill Jacklin
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Bill Jacklin – img675
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Die Farbgebung dominiert in gedämpften Tönen: Grau-, Blau- und Brauntöne prägen das Bildfeld und verstärken den Eindruck der Tristesse und des düsteren Wetters. Die vertikale Linienführung des Regens ist allgegenwärtig, sie durchzieht die gesamte Komposition und erzeugt ein Gefühl von Unruhe und Intensität. Die einzelnen Regentropfen sind nicht detailliert dargestellt, sondern eher als breite Pinselstriche angedeutet, was die Atmosphäre noch weiter verstärkt.
Auf der Straße tummeln sich zahlreiche Figuren, größtenteils mit Schirmen bewaffnet, die sich hastig fortbewegen. Die Gesichter sind kaum erkennbar, verschwimmen in der allgemeinen Bewegung und dem Regen. Die Fahrzeuge, vermutlich Automobile, wirken durch die schnelle Pinselführung unscharf und dynamisch. Sie tragen zur geschäftigen Atmosphäre bei, lassen aber gleichzeitig eine gewisse Entfremdung erkennen.
Der Künstler hat die Gebäude im Hintergrund relativ ungenau dargestellt; sie erscheinen eher als abstrakte Formen, die die Tiefe des Raumes andeuten. Die Betonung liegt eindeutig auf der unmittelbaren Wirkung des Regens und der damit verbundenen Bewegung in der Stadt.
Subtextuell könnte das Werk eine Reflexion über die Anonymität des urbanen Lebens sein. Die Menschen erscheinen als kleine, unbedeutende Figuren im Angesicht der Naturgewalt. Der Regen mag nicht nur ein meteorologisches Phänomen darstellen, sondern auch symbolisch für eine Art Reinigung oder gar eine Überlastung der Sinne stehen. Die Distanzierung des Betrachters durch die erhöhte Perspektive verstärkt den Eindruck von Beobachtung und Fremdheit. Es entsteht eine Melancholie, die aus dem Zusammenspiel von Bewegung, Farbe und der diffusen Darstellung der menschlichen Figuren resultiert.