Pier Francesco Sacchi (1485-1528) – Christ on the Cross, mourned by the three Marys, st. John and a donor Part 4
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Part 4 – Pier Francesco Sacchi (1485-1528) - Christ on the Cross, mourned by the three Marys, st. John and a donor
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Unterhalb des Kreuzes versammeln sich verschiedene Figuren, die in ihrer Reaktion auf das Geschehen unterschiedliche Emotionen zeigen. Drei Frauen, vermutlich die Maria Magdalena, Maria Klopferin und die Mutter Jesu, sind in Trauer dargestellt. Ihre Gewänder, in dunklen und erdigen Tönen gehalten, unterstreichen die Schwere der Situation. Maria Magdalena kniet am Fuße des Kreuzes, ihr Blick voller Verzweiflung. Eine weitere Frau, gekleidet in ein helleres Gewand, stützt sich an dem Kreuzstamm und scheint in tiefe Trauer versunken. Die dritte Frau, in einer dunklen Robe, blickt mit ernster Miene auf das Kreuz.
Rechts von Christus steht eine junge Mann, wahrscheinlich der heilige Johannes. Seine Pose und sein Blick wirken weniger von Trauer geprägt, sondern eher von Akzeptanz und Hingabe.
Im vordergrund befindet sich eine weitere Figur, ein Mann in dunklen Kleidern, der vermutlich ein Stifter ist. Er ist mit einem Blick des Schmerzes und der Besinnlichkeit dargestellt und wirkt wie ein Zeuge des Geschehens, der gleichzeitig in die Szene eingebunden ist.
Der Hintergrund zeigt eine detaillierte Landschaft mit einer Stadt, die im fernen Hintergrund zu erkennen ist. Diese Landschaftsvisage kontrastiert mit dem unmittelbaren Leid und verleiht der Szene eine gewisse Perspektive und Universalität. Einige weitere Figuren sind in der Ferne dargestellt, die ebenfalls Zeugen des Kreuzesgeschehens sind.
Die Inschrift auf dem Kreuz, die lateinische Phrase TOLLER ME ET REDIME ME (Nimm mich an und löse mich ein), unterstreicht das theologische Thema der Erlösung durch Leiden.
Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden, mit einigen helleren Akzenten, die die Aufmerksamkeit auf die zentralen Figuren lenken. Die Beleuchtung ist dramatisch und verstärkt den Eindruck von Trauer und Schmerz.
Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer tiefen Religiosität und der kontemplativen Betrachtung des Leidens Christi. Es ist eine Darstellung, die sowohl menschliche Emotionen als auch spirituelle Tiefe vereint. Die Präsenz des Stifters deutet auf eine private Auftragserstellung hin, was die persönliche Bedeutung dieser Szene für den Betrachter unterstreicht.