Madonna of the milk (Madonna del latte) Bergognone (Ambrogio da Fossano) (1453-1523)
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Bergognone – Madonna of the milk (Madonna del latte)
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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In ihren Armen hält sie ein nacktes Kind, das gerade an der Brust saugt. Die Darstellung der nackten Kindlichkeit, ungeschützt und nahbar, erzeugt eine unmittelbare Verbindung zum Betrachter. Die Kindchengestalt wirkt trotz ihres zarten Alters bereits stark und präsent. Ein feines, rotes Perlenkettchen schmückt den Hals des Kindes und verleiht der Szene eine zusätzliche Note der Würde.
Der Hintergrund ist eine idyllische Landschaft. Im Hintergrund erblicken wir einen kleinen Gebäudekomplex, der von Bäumen und einem dichten Gehässchen umgeben ist. Ein Steg führt zu einem Wasserbecken, dessen Oberfläche glatt und spiegelfreudig wirkt. Die Landschaft ist in einem warmen, goldenen Licht getaucht, das die Szene zusätzlich hervorhebt.
Die Komposition wirkt harmonisch und ausgewogen. Die Frau und das Kind bilden den Mittelpunkt der Darstellung, während die Landschaft im Hintergrund eine ruhige und beschauliche Atmosphäre schafft. Die Farbgebung ist gedämpft und warm, wobei das Blau des Gewandes und das Gold des Heiligenscheins einen starken Kontrast bilden.
Subtextuell könnte die Darstellung die universelle Thematik der Nahrung und des Lebens symbolisieren. Das Stillen an der Brust ist ein Akt der Fürsorge und des Schutzes, der die tiefe Verbindung zwischen Mutter und Kind verdeutlicht. Die Landschaft im Hintergrund, mit ihren Bäumen und dem Wasser, könnte für Fruchtbarkeit und Erneuerung stehen. Die nackte Darstellung des Kindes könnte die Unschuld und Verletzlichkeit des menschlichen Lebens hervorheben. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Ruhe, Geborgenheit und mütterlicher Liebe.