Adoration of the shepherds Paolo Gerolamo Piola (1666-1724)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Paolo Gerolamo Piola – Adoration of the shepherds
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
Album-Navigation:

На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Um diese zentrale Gruppe hat sich eine Ansammlung von Personen versammelt. Ein älterer Mann, der möglicherweise den Vater repräsentiert, steht neben der Frau und stützt sich mit einem Stab ab. Zahlreiche weitere Gestalten, darunter Hirten und andere einfache Leute, blicken andächtig auf das Kind. Ihre Gesichtsausdrücke sind von Ehrfurcht und Verehrung geprägt.
Über dieser Szene erhebt sich eine Gruppe von Engeln, die in dynamischen Bewegungen den Himmel durchqueren. Einer der Engel hält ein kleines Lamm, was als Symbol für das Opfer des göttlichen Kindes interpretiert werden kann. Die Farbgebung ist warm und gedämpft, mit einem starken Kontrast zwischen dem hellen Licht, das auf das Kind fällt, und den dunkleren Tönen im Hintergrund.
Die Komposition wirkt dicht und lebhaft, die Figuren sind eng aneinander gedrängt, was eine Atmosphäre der Gemeinschaft und des gemeinsamen Glaubens erzeugt. Die Darstellung ist nicht idealisiert; die Gesichter der Personen wirken realistisch und tragen Spuren von Leben und Mühe. Dies verleiht der Szene eine gewisse Erdverbundenheit und Nähe.
Neben der offensichtlichen religiösen Botschaft – der Anbetung eines göttlichen Kindes – lassen sich auch Subtexte erkennen. Die Darstellung der einfachen Leute, Hirten und Bauern, deutet auf die Idee hin, dass die Erlösung für alle Menschen gilt, unabhängig von ihrem sozialen Status. Das Lamm als Symbol des Opfers verweist auf das Leiden und die Auferstehung. Die Dunkelheit im Hintergrund könnte die menschliche Sünde oder die Schwierigkeiten der Welt symbolisieren, aus denen das göttliche Kind Hoffnung bringt. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Demut, Glauben und der Verheißung einer besseren Zukunft.