Madonna and Child Neroccio di Bartolomeo De Landi (1447-1500)
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Neroccio di Bartolomeo De Landi – Madonna and Child
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Das Kind steht vor ihrer Brust, leicht versetzt und mit erhobenen Händen. Seine Haut wirkt rosig und unbedeckt, lediglich ein dünner Stofflappen bedeckt seinen Unterleib. Die Darstellung des Kindes wirkt ungewöhnlich direkt und körperlich, was einen Kontrast zur Würde der Mutter bildet.
Die Komposition ist schlicht und symmetrisch aufgebaut. Der Hintergrund besteht aus einem goldenen Grund, der die Figuren optisch hervorhebt und eine Atmosphäre von Transzendenz erzeugt. Die Farbpalette ist gedämpft und warm gehalten, wobei Rot-, Gold- und Brauntöne dominieren.
Es lässt sich interpretieren, dass das Werk eine Darstellung mütterlicher Liebe und Schutz vermitteln will. Der melancholische Blick der Frau könnte auf die Last ihrer Verantwortung oder auch auf eine Vorahnung zukünftigen Leids hindeuten. Die unbedeckte Darstellung des Kindes könnte seine Unschuld und Verletzlichkeit betonen, während gleichzeitig ein Hauch von Erhabenheit durch den Heiligenschein vermittelt wird. Die schlichte Gestaltung und die zurückhaltende Farbgebung verleihen dem Bild eine gewisse Einfachheit und Würde, die den Betrachter zur Kontemplation anregen. Die Nähe zwischen Mutter und Kind ist spürbar, obwohl eine gewisse Distanz durch ihre unterschiedlichen Gesten und Blicke entsteht.