#25841 John La Farge (1835-1910)
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John La Farge – #25841
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Die Farbgebung ist gedämpft und monochrom gehalten; dominieren doch verschiedene Schattierungen von Blau, Violett und Grün. Diese Farbwahl erzeugt eine melancholische, fast traurige Stimmung. Der Hintergrund scheint aus mehreren übereinander liegenden Farbschichten aufgebaut zu sein, was ihm eine strukturreiche Oberfläche verleiht und die Tiefe des Raumes andeutet. Die Blätter sind dunkelgrün und wirken im Kontrast zur zarten Farbgebung der Blüte sehr präsent.
Der Künstler hat hier nicht auf eine detailgetreue Wiedergabe Wert gelegt; stattdessen scheint es um die Erfassung eines flüchtigen Moments, einer Stimmung zu gehen. Die Pinselführung ist locker und expressiv, was dem Bild eine gewisse Spontaneität verleiht.
Ein möglicher Subtext könnte in der Vergänglichkeit der Schönheit liegen. Die Blüte, kurz vor oder nach ihrer vollen Entfaltung, symbolisiert den Kreislauf des Lebens und die Unvermeidlichkeit des Verfalls. Der neblige Hintergrund verstärkt diesen Eindruck von Flüchtigkeit und Unsicherheit. Es entsteht ein Gefühl der Kontemplation, eine Auseinandersetzung mit dem Wesen der Natur und der menschlichen Existenz. Die Wahl eines einzelnen, isolierten Motivs könnte zudem auf die Fragilität und Verletzlichkeit des Lebens hinweisen.