img867 Odilon Redon (1840-1916)
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Odilon Redon – img867
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Der Strauß selbst ist eine heterogene Mischung aus verschiedenen Blumenarten. Dominieren doch weiße Gänseblümchen und rote Mohnblüten, so finden sich auch blaue Hornveilchen und vereinzelte gelbe Blütenblumen darunter. Einige Stängel sind mit Halmen und Blättern versehen, die dem Arrangement eine gewisse Natürlichkeit und Unvollkommenheit verleihen. Die Blüten sind nicht präzise ausgearbeitet, sondern eher durch kurze, lockere Pinselstriche angedeutet, was einen Eindruck von Lebendigkeit und Vergänglichkeit erweckt.
Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten. Er dient nicht dazu, Details zu liefern, sondern eher als neutrale Fläche, die die Aufmerksamkeit auf den Blumenstrauß lenkt. Die Farbgebung des Hintergrundes harmoniert mit den Farben des Gefäßes und der Blumen, wodurch eine stimmungsvolle Einheit entsteht.
Es lässt sich die Annahme anführen, dass die Darstellung nicht primär als naturgetreue Abbildung der Wirklichkeit gedacht ist. Vielmehr scheint es dem Künstler darum zu gehen, die Schönheit und die Vergänglichkeit der Natur einzufangen. Die lockere Malweise und die unvollständigen Formen lassen die Blumen fast zerfallen, was auf die Flüchtigkeit des Lebens hinweist. Gleichzeitig vermittelt die Farbharmonie und die üppige Fülle des Straußes einen Eindruck von Freude und Wohlstand. Das Zusammenspiel von Vergänglichkeit und Schönheit bildet somit einen zentralen Subtext der Malerei. Das Gefäß, das die Blumen enthält, kann als Symbol für die Begrenzung und gleichzeitig für die Bewahrung dieser Schönheit interpretiert werden.